PISA international 2001: Spitzenergebnisse erreichen integrierte Gesamtschulsysteme mit Ganztagsunterricht.
Mai 2003: Die Zahl der Ganztagsschulen in Hamburg wird auf 38 von insgesamt 374 Schulen angehoben.
September 2003: Zu den bestehenden 43 Ganztagsschulen sollen 100 weitere hinzukommen.
Oktober 2003: Zum Schuljahr 03/04 werden 88 Hamburger Schulen in Ganztagsschulen umgewandelt. Dabei wird als Ganztagsschule schon verstanden, wenn an drei Tagen in der Woche bis 15.00 Uhr Unterricht ist. Von pädagogischen Konzepten also keine Spur! Insgesamt gibt es dann in Hamburg 126 staatliche Ganztagsschulen. Bis 2007 soll es 150 Schulen mit ganztägigen Angeboten geben. Vom Ausbau haben vorrangig die Gymnasien profitiert - aus rein ideologischen Gründen sind Anträge von Gesamtschulen wiederholt abgelehnt worden. Zu den drei bestehenden Ganztags-Gymnasien kommen 64 neue Standorte hinzu. Damit werden ab Sommer 2004 alle staatlichen Gymnasien Ganztagsschulen sein. Weitere Standorte sind die 11 so genannten Pro-Regio-Schulen (in sozialen Brennpunkten), die heute schon Nachmittagsangebote machen, zu denen 2004 weitere sieben hinzukommen, die Grundschule Arnkielstraße, die Albert-Schweitzer-Schule (Gesamtschule besonderer Prägung), die Heinrich-Wolgast-Schule (die sich gerade zu einer reinen Grundschule entwickelt: kein Jahrgang 5 und 7 und in den letzten Jahren ab Jahrgang 7 nur einzügig als Kombiklasse geführt), die Blinden- und Sehbehindertenschule Borgweg in Winterhude, die Gesamtschule Alter Teichweg, die beiden kooperativen Gesamtschulen Benzenbergweg und Heinrich-Hertz-Schule (wegen des Abiturs nach 12 statt 13 Jahren wie an den Gymnasien). Personelle Ausstattung: Die 38 bestehenden Ganztagsschulen erhalten rund 15 bis 20% mehr Personalmittel als "normale Schulen". Der Bund unterstützt den Ausbau mit 65 Millionen Euro. Allerdings befürchten ExpertInnen, dass den bestehenden Ganztagschulen Mittel entzogen werden. (Alexander Heinz, NDR 90,3, 8.10.03, Hamburger Abendblatt, 9.10.03, Seite 14)
Alle 67 Hamburger Gymnasien sollen "offene Ganztagsschulen" werden. Für das gesamte Ganzstagsschulprogramm werden 230 LehrerInnenstellen benötigt. 150 Stellen werden aufgebracht, indem die Klassen fast aller Schulformen vergrößert werden; 80 LehrerInnenstellen müssen die bestehenden Ganztagsschulen abgeben, deren Ausstattung sich um 60 Prozent verschlechtert. (Hamburger Abendblatt, 02.06.04, Seite 1: "Senat: Gesamtschulen sparen für Gymnasien")
Hamburg hat das Geld des Bundes für das Ganztagsschulprogramm "im Wesentlichen zur Ausweitung des Unterrichts an Gymnasien in den Nachmittag hinein [Gymnasium Trifft Suppenküche] eingesetzt". Hamburgs damalige Schulsenatorin war dann auch eindeutig für die uneingeschränkte Zuständigkeit der Länder in der Bildungspolitik. (Hamburger Abendblatt, 30.05.06, Seite 2)
Was ist Ganztagsschule: "Der Unterricht in einer Ganztagsschule dauert an vier Tagen von 8 bis 16 Uhr und an einem Tag bis 14 Uhr. Zum normalen Stundenplan werden inhaltlich erweiterte und ergänzende Einheiten angeboten."
Bei der offenen Ganztagsschule ist in Hamburg von 8 bis 13 Uhr Unterricht. Anschließend werden die Kinder betreut. Es werden Kurse angeboten.
Bei der teilgebundenen Ganztagsschule ist ein Teil der Schüler verpflichtet, an drei Wochentagen an ganztägigen Angeboten teilzunehmen. Im Gegensatz zur offenen Form sind in der gebundenen Form Unterricht und Angebote sowie Pausen und Entspannungsphasen über den Tag verteilt (man spricht auch von Rhythmisierung).
Bei der gebundenen / verpflichtenden Ganztagsschule müssen alle Schüler am zusätzlichen Unterrichtsangebot teilnehmen. In der Idealform gibt es an gebundenen Ganztagsschulen keine Hausaufgaben.
Zum Angebot der Schulform gehört ein warmes Mittagessen. Die zusätzlichen Stunden können unterrichtsbezogene Ergänzungen, Projekte zu bestimmten Themen, Freizeitangebote oder Förderunterricht sein. Ein pädagogisches Ziel ist, das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern zu intensivieren." (Hamburger Abendblatt, 25./26.1.03, Seite 20, 9.9.11, Seite 10)
Zwischenbilanz Ende 2010: 172 von 370 allgemeinbildenden Schulen laufen im Ganztagsschulbetrieb, 98 davon sind offene Ganztagsschulen, 74 sind gebundene oder teilgebundene Ganztagsschulen. (Hamburger Abendblatt, 1.12.10, Seite 15)
Mitte 2011 gibt es 167 Ganztagsschulen in Hamburg, davon sind 59 Grundschulen, 24 Sonderschulen und 4 Gymnasien. 55 Gymnasien sind Ganztagsschulen Hamburger Prägung, das heißt, sie wurden aufgrund der Schulzeitverkürzung G8 und der damit einhergehenden Erhöhung der Wochenstunden ganztägig. (Hamburger Abendblatt, 15.06.11, Seite 12, 21.06.11, Seite 8)
Schuljahr 2011/12: 29 neue Standorte sollen hinzukommen. 192 der 347 Schulen in Hamburg arbeiten dann auch nachmittags. (Hamburger Abendblatt, 10.08.11, Seite 1, 8)
Flexible Ganztagsbetreuung: Mindestens 6 von 15 Stunden (in der Regel drei Tage). Der Entschluss der Schule kann vierteljährlich widerrufen werden. Die Wochentage, an denen Nachmittagsbetreuung in Anspruch genommen wird, können getauscht werden. In Einzelfällen können Eltern ihre Kinder früher abholen. (Hamburger Abendblatt, 25./26.02.12, Seite 8)
Bis zum Schuljahr 2013/14 Alle Hamburger Grundschulen sollen Ganztagsschulen werden.
Was Ganztagsschule nicht sein sollte: Verlängerung des Unterrichts in den Nachmittag, mehr vom Gleichen.
"Die Forderung nach mehr Ganztagsschulen steht seit einigen Jahren auf der politischen Tagesordnung. Die Pisa-Ergebnisse werden der Forderung weitere Schubkraft verleihen. Als Einstieg in das Thema empfehlen wir den Aufsatz von Ulrich Rother aus der Zeitschrift "Die Ganztagsschule" (Heft 4/2000). Lesen Sie ihn hier leicht gekürzt.
In der Nachkriegszeit herrschten auch in Hamburg bei den wieder beginnenden Diskussionen um die Ganztagsschule sozialpolitische Gründe wie Schlüsselkinder, vaterlose Familien, Versorgung mit einem warmen Mittagessen vor. Die Einrichtung der ältesten Ganztagsschule Hamburgs wird entsprechend beschrieben:
"Im Jahre 1950 wurden die Steinbaracken eines ehemaligen Tontaubenschießstandes... im Gelände des Altonaer Volksparkes behelfsmäßig als Schulgebäude einer neuen Bezirksschule eingerichtet... Anfangs wurden manche Kinder im Rahmen der Schwedenhilfe mittags in der Schule gespeist, anschließend machten sie auch ihre Schularbeiten in den Klassen und verblieben zum Spielen im Schulgebäude. Die Lehrer, denen die beengten häuslichen Verhältnisse der meist in Notunterkünften behausten Kinder– Nissenhütten nannte man die Unterkünfte – bekannt waren, blieben freiwillig abwechselnd zur Aufsicht und Betreuung in der Schule. Diese improvisierte Mittagsbetreuung lief schon mehrere Jahre, als mit Anfang des Schuljahres 1958 versuchsweise ein ganztägiger Unterricht eingeführt wurde." (Hans Linde: Die Tagesschule, Heidelberg 1963, S. 67)
Dies war auch die Zeit, in der einem von den Litfasssäulen herab ein fröhlicher Junge verkündete: "Am Samstag gehört der Pappi mir!" Um die Einführung der Fünftagewoche in den Schulen wurde heiß gestritten. Am 11. April 1958 begann die Schule Am Altonaer Volkspark versuchsweise mit dem Ganztagsbetrieb an 5 Tagen. Sie hat sich im Laufe der Jahre zur vorbildlichen Ganztagsschule mit einer enormen Ausstrahlungskraft entwickelt.
Dass der Versuch, die Fünftagewoche in der Schule einzuführen, nicht unbedingt die Weiterentwicklung zur Ganztagsschule mit sich brachte, zeigte sich am Beispiel der Volksschule Hermannstal. Die Schule hatte einen Organisationsrahmen gewählt, der sich bewusst vom Modell der Ganztagsschule absetzt. Eine Festlegung von Eltern und Kindern auf einen starren Zeitrahmen von 8 bis 16 Uhr lehnte sie ab. Der damalige Schulleiter der Schule, Walter Pankow, schrieb 1958 (Die Deutsche Schule, S. 89 ff.): "In der Ganztagsschule stehen wir immer in der Gefahr, den gesamten Schultag allzu sehr zu reglementieren und den Heranwachsenden mehr zu gängeln, als es der notwendigen Selbstformung im Sinne einer modernen Pädagogik zuträglich ist." Leitbild für schulorganisatorische Planungen sollte die "erziehungsbereite Familie" sein. Es besteht die Gefahr, dass die Ganztagsschule die häusliche Familiengemeinschaft bei der Mittagsmahlzeit zerstört und manche Mütter ermuntert, "sich ohne zwingende wirtschaftliche Gründe zum Nachteil ihrer Kinder nach einer ganztägigen Berufsarbeit umzusehen." Diese Argumentation entsprach dem damaligen Zeitgeist und ihr wird auch heute noch in einigen Bundesländern (z. B. Bayern) weitgehend zugestimmt.
Es soll nicht verschwiegen werden, dass die heutige Schulleiterin und ihr Kollegium ganz anders denken. Seit dem Beginn dieses Schuljahres arbeitet die Haupt- und Realschule Hermannstal als offene Ganztagsschule.
Einen wirklichen Schub zur Gründung von Ganztagsschulen gab es erst viele Jahre später mit der Bildungsreform Ende der Sechzigerjahre
Seit dem Beginn der Bildungsreform äußerten sich führende Pädagoginnen und Pädagogen kritisch zu den Themen Humanisierung der Schule, Abkehr von der reinen Unterrichtsschule und Erziehung in der Schule. Unterstützt wurden sie durch Empfehlungen der Bildungskommission des Deutschen Bildungsrates 1968 zur Einrichtung von Schulversuchen mit Ganztagsschulen.
In seinem Bildungsbericht 1970 greift der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg dies auf: "In den meisten westlichen Industrienationen ist der Ganztagsunterricht, in der Bundesrepublik dagegen der Halbtagsunterricht die Regel. Durch gezielte Betreuung und Förderung kann die Ganztagsschule in ganz anderem Maße als die Halbtagsschule Milieunachteile ausgleichen. Sie kann die Bildungschancen der Schüler, die aus bildungsschwachen Elternhäuser stammen, erheblich verbessern; insofern ist der Ganztagsunterricht "bildungsgerechter" als der Halbtagsunterricht. Ein nicht zu unterschätzender Vorzug des Ganztagsunterrichts ist darin zu sehen, dass die ´Hausaufgaben´ in besonderen Arbeitsstunden angefertigt werden können. Dabei tragen individuelle Hilfen und die Einübung in Arbeitstechniken zur Intensivierung des Lernens bei. Nicht zuletzt sind im Ganztagsunterricht auch Zeit und Möglichkeiten vorhanden, die Schüler auf ein sinnvolles Freizeitverhalten vorzubereiten. Damit kann die Schule eine sozialpädagogische Aufgabe erfüllen, die sich ihr in einer Gesellschaft mit wachsender Freizeit notwendig stellt."(S. 27)
Da die Bildungspolitiker in Hamburg einen eher vorsichtigen Umgang mit schulpolitischen Neuerungen pflegten, wurden nur die neu gegründeten Gesamtschulen in den großen Neubaugebieten Steilshoop (1971) und Mümmelmannsberg (1973) als Ganztagsschulen mit dem auch heute noch sehenswerten groß dimensionierten Raumprogramm gegründet. Nach dem Bildungsbericht 1970 war auch geplant, die Volks- und Realschule am Osdorfer Born (später: Gymnasium Glückstädter Weg, heute: Geschwister-Scholl- Gesamtschule) und das Gymnasium in Billstedt als Schulversuche zur Ganztagsschule einzurichten. Diese Planungen sind zwar beim Neubau räumlich vorgesehen (z.B. mit einer Kantineneinrichtung), aber nach der Gründung der Schule nicht umgesetzt worden.
Insgesamt hat die Modellversuchsphase, an der aus Hamburg die Gesamtschule Mümmelmannsberg teilnahm, in den Bundesländern nur eine geringe Wirksamkeit entfaltet. In Hamburg verfiel man in Sachen Ganztagsschule in einen "Dornröschenschlaf". Erst die öffentliche Wahrnehmung der Folgen, die sich aus Veränderungen der Familienstrukturen und der Lebensumwelten von Kindern und Jugendlichen ergaben, löste Ende der Achtzigerjahre einen neuen Schub zu Gunsten der Ganztagsschule aus.
Auf Grund tief greifender und vielschichtiger gesellschaftlicher Veränderungen hat die Nachfrage nach ganztagsschulischen Angeboten seit Mitte der Achtzigerjahre stark zugenommen. In den Siebzigerjahren wurden Ganztagsschulen primär unter pädagogischen Gesichtspunkten - vor allem dem einer chancengerechten Förderung der Kinder - gefordert. Seit Anfang der Achtzigerjahre hatten gesellschaftspolitische Aspekte eine mindestens gleichrangige Bedeutung.
Familienstrukturen befinden sich in einem Prozess ständig fortschreitender Veränderungen. Inzwischen wächst mehr als die Hälfte aller Kinder in der Bundesrepublik als Einzelkind auf. Die Berufstätigkeit beider Elternteile hat erheblich zugenommen. Die Tendenz zur Ein-Eltern-Familie hält ungebrochen an. Daneben hat sich die Lebens- und Erfahrungswelt vieler Kinder und Jugendlicher erheblich verändert, z.B. durch
Auch ist der Anteil der Frauen stark gestiegen, die Familie, Kindererziehung und Erwerbstätigkeit miteinander verbinden – teils auf Grund ihrer wirtschaftlichen Situation, zunehmend aber auch, weil sie ihren Anspruch auf gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe in Form von Erwerbstätigkeit und ihre persönliche Entfaltung im Berufsleben verwirklichen wollen.
Die genannten Gründe zur Ausweitung ganztägiger Angebote im Schulbereich fanden ihren Niederschlag in der Koalitionsvereinbarung der den Hamburger Senat tragenden Parteien vom August 1987. Beginnend mit dem 01.08.1988 sollte jährlich eine Schule in eine Ganztagseinrichtung umgewandelt werden. Es war die Zeit des Amtsantritts von Frau Senatorin Rosemarie Raab, einer SPD-Politikerin, die die Ganztagsschulentwicklung in Hamburg im Laufe ihrer fast 13-jährigen Dienstzeit als Präses der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung in außerordentlicher Weise gefördert hat.
In den Jahren 1988 bis 1991 wurden zwei Grundschulen, eine Förderschule und eine Gesamtschule in eine Ganztagsschule umgewandelt. Ende 1991 waren 19 von 374 staatlichen allgemein bildenden Schulen Ganztagsschulen.
Auch die eben genannten Ganztagsschulneugründungen zeichneten sich durch sehr unterschiedliche und teilweise als beliebig, ja willkürlich einzustufende Ausstattung mit Personal und Sachmitteln sowie durch fehlende Vorbereitung bzw. Begleitung aus. Da wurde eine Grundschule als "Lehrermodell" (viele Lehrer, wenig Erzieher) gegründet, während eine andere als "Erziehermodell" (viele Erzieher, wenig Lehrer) bezeichnet worden ist. Verbindliche Rahmenbedingungen gab es zu der Zeit weder für die Konzeption des Ganztagsbetriebes noch für die Stellenausstattung.
Um die Ganztagsschulentwicklung auf eine sicherere Grundlage zu stellen, wurden in einem Arbeitskreis im Amt für Schule die Erfahrungen bestehender Ganztagsschulen ausgewertet und begonnen, über notwendige gemeinsame Grundlagen und Konzeptionen zu diskutieren. Als weitere Grundlage wurde 1990 im Auftrag der Behörde von den Professoren Ursula Neumann und Jörg Ramsegger eine Problemskizze zu "Ganztägige Erziehung in der Schule" erstellt.
Ein weiterer Meilenstein war auch die Gründung des Landesverbandes Hamburg unserer Organisation am 06.06.1991, der sich als aktiver Landesverband immer wieder bis zum heutigen Tag in die Hamburger Bildungspolitik eingemischt hat.
Systematischer Ausbau von Ganztagsschulen auf der Grundlage abgesi- cherter Rahmenbedingungen (1992 bis heute)
Im Regierungsprogramm zur 14. Legislaturperiode vom 26.06.1991 hat der Senat (Zitat) "insbesondere zur Verbesserung der Lage allein erziehender Mütter und Väter" die Einrichtung von jährlich zwei neuen Ganztagsschulen angekündigt. Damit wurde die Ausbaurate gegenüber der vorherigen Legislaturperiode verdoppelt. Gleichzeitig muss aber fest gehalten werden, dass Hamburg in seinem Angebot an Ganztagsschulen schon in der Vergangenheit unter dem Durchschnitt der (alten) Bundesländer lag. Es bestand also ein Nachholbedarf. ...
Die wichtigste Neuerung in dieser Legislaturperiode bestand in den Beschlüssen von Senat und Bürgerschaft zu den "Rahmenbedingungen für die Einrichtung von neuen Ganztagsschulen und andere Formen ganztägiger Betreuung in der Schule" (Drucksache 14/2857 vom 24.11.1992). Ausdrücklich ausgenommen davon sind die Gesamtschulen Mümmelmannsberg, Steilshoop, Wilhelmsburg und die Schule Am Altonaer Volkspark, die je nach eigenen Stundentafeln versorgt werden. ...
Die Ganztagsschule in Hamburg will Leben und Lernen der Schülerinnen und Schüler sinnvoll miteinander verbinden. Grundsätzlich gilt der Bildungsauftrag, wie er im Hamburgischen Schulgesetz festgeschrieben ist. Mithin orientiert sich die pädagogische Arbeit an den Richtlinien und Lehrplänen der jeweiligen Schulform. Darüber hinaus eröffnen sich für die Schülerinnen und Schüler in der Ganztagsschule durch die zusätzlich zur Verfügung stehende Zeit mehr Möglichkeiten, ihren spielerischen, musischen, handwerklichen und sportlichen Neigungen nachzugehen und gemeinsame Erfahrungen mit der Bewältigung von Problemen zu sammeln, als dies in der Halbtagsschule möglich ist. Zugleich gibt es größere Freiräume für Epochenunterricht, Projektunterricht, praktisches Lernen, außerschulische Lernorte, Gruppenarbeit oder für die Öffnung der Schule gegenüber dem Stadtteil.
Dabei werden sich die einzelnen Ganztagsschulen je nach den konkreten Bedingungen ihrer Schülerschaft und des Stadtteils und je nach den Interessen der an der Schule beschäftigten Pädagogen unterscheiden. Die eine Schule wird sich zum sozialen und kulturellen Stadtteilzentrum entwickeln und die enge Zusammenarbeit mit Vereinen, Institutionen, Bücherhallen, Häusern der Jugend und Kirchen suchen, während sich die andere Schule ein besonderes fachliches Profil gibt. Allen gemeinsam ist die Betonung des sozialen Lernens in der Schule, was Phasen ungebundenen Lernens und auch der Muße und Entspannung voraussetzt.
Für alle Ganztagsschulen gilt, dass die Schülerinnen und Schüler – so weit die Eltern dies wünschen – an vier Tagen der Woche von 8 bis 16 Uhr und an einem Tag der Woche bis 14 Uhr durchgehend pädagogisch betreut werden. In den Grundschulen wird darüber hinaus bei Bedarf für einen Teil der Schülerinnen und Schüler eine Betreuung von 7 bis 17 Uhr bzw. – an einem Tag der Woche – bis 15 Uhr angeboten.
Nach dem Grad der Verbindlichkeit der Teilnahme an dem ganztagsschulischen Angebot werden zwei Grundformen der Ganztagsschule unterschieden: die "offene Ganztagsschule" mit freiwilliger und die "obligatorische Ganztagsschule" mit verpflichtender Teilnahme der Schülerinnen und Schüler an den außerunterrichtlichen Angeboten. Die Schulen können sich für eine der nachfolgend beschriebenen Angebotsformen entscheiden.
In der offenen Ganztagsschule konzentriert sich die verpflichtende Unterrichtszeit wie in der Halbtagsschule im Wesentlichen auf die Vormittage. Die Schule steht allen Schülerinnen und Schülern auch am Nachmittag offen, erfahrungsgemäß nimmt jedoch nur ein Teil die Angebote wahr.
In der Mittagspause wird ein warmes Essen und Gelegenheit zur Entspannung geboten. Anschließend macht die Schule pädagogische Angebote für die Freizeitgestaltung, führt kulturelle Veranstaltungen durch, bietet Kurse im musischen, sportlichen und künstlerischen Bereich an, organisiert Neigungsgruppen und Arbeitsgemeinschaften, macht Unterrichtsangebote zur Förderung von Schülerinnen und Schülern in einzelnen Fächern oder führt fächerübergreifende Projekte durch, die aus dem Vormittagsunterricht erwachsen können. Unter fachlicher Anleitung können die Schülerinnen und Schüler auch ihre Hausaufgaben anfertigen.
Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist grundsätzlich freiwillig. Sie wird jedoch dann verbindlich, sobald sich die Schülerinnen und Schüler dafür angemeldet haben. Mit der Freiwilligkeit der Teilnahme werden den Schülerinnen und Schülern eigene Entscheidungs- und Verantwortungsräume für die Gestaltung ihrer Nachmittage zugestanden. Für die Schule bedeutet die freiwillige Teilnahme eine ständige Herausforderung, ihre Angebote im Hinblick auf Akzeptanz zu überprüfen. Die Orientierung an den Bedürfnissen und Interessen der Schülerinnen und Schüler, die es auch zu wecken gilt, bietet auch die Chance zu einem veränderten Verständnis von Unterrichtsgestaltung am Vormittag.
In der obligatorischen Ganztagsschule ist der Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler an vier Tagen auch am Nachmittag verpflichtend. Sie bemüht sich wie die offene Ganztagsschule um ein möglichst attraktives pädagogisches Angebot, wobei Unterricht und Freizeitangebote auf den ganzen Tag verteilt werden. So wird versucht, die Anforderungen des Unterrichts stärker den biologischen Rhythmen der Schülerinnen und Schüler anzupassen.
Hausaufgaben im bisherigen Sinne sind weitgehend eingeschränkt auf mündliche Aufgaben, auf Aufträge zum Beobachten und sammeln und auf freiwilliges Studium. Schriftliche Aufträge werden in den Ablauf des Schultages integriert.
Die obligatorische Ganztagsschule kann wie die offene Ganztagsschule die Betreuung der Schülerinnen und Schüler vor und nach dem Unterricht einschließen. In der Mittagspause wird ein warmes Mittagessen und Gelegenheit zur Entspannung geboten.
Eine Grundvoraussetzung für die Verwirklichung der Konzeption der Ganztagsschule ist das Engagement und die aktive Mitarbeit der Pädagoginnen und Pädagogen an der Schule. Will die Konzeption erfolgreich sein, muss sie als ein Projekt der äußeren und inneren Schulreform betrachtet und betrieben werden.
Jede Schule, die die Umwandlung in eine Ganztagsschule anstrebt, stellt nach Beschlussfassung in den zuständigen Gremien (Lehrerkonferenz, Elternrat, Schulkonferenz) einen Antrag an die Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung und legt ihre konzeptionellen Vorstellungen dar. In dem pädagogischen und organisatorischen Grobkonzept sind Festlegungen zu treffen über
Zugleich konkretisiert die Schule die Maßnahmen zur Verwirklichung der für die Ganztagsschule spezifischen Erziehungsziele.
Dabei ist klar, dass gute Ideen und vernünftige Rahmenbedingungen allein noch kein Garant für das Gelingen des Vorhabens ist. Ohne die konzeptionelle Einbeziehung und das Engagement derer, die das Projekt vor Ort durchführen, bewegt sich letztlich nichts. Deshalb sieht die Konzeption der Behörde vor, relativ offene Rahmendaten vorzugeben und die pädagogische ´Füllung´ den Lehrkräften vor Ort zu überlassen. Sie sind am besten in der Lage, eine für den Stadtteil und die Schule geeignete Konzeption von Ganztagsschule zu entwickeln.
Die Behörde trifft eine Auswahl unter den Bewerbern nach pädagogisch-konzeptionellen, sozialen, regionalen und nach baulichen Gesichtspunkten.
Die Rahmenbedingungen haben sich auch in den nächsten Wahlperioden als sichere und berechenbare Grundlage für die Arbeit in den Ganztagsschulen erwiesen. Das Interesse der Schulen an einer Umwandlung wuchs und weitere Anträge wurden gestellt. Die Politik gab wie bisher grünes Licht.
Unterstützung gab es auch durch einen Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 05.02.1993 zur "Ganztagsbetreuung für Schulkinder". Dort wird unter der Überschrift "Einstellungen und Erwartungen in der Öffentlichkeit" festgestellt: "Die gesellschaftlichen Veränderungen fordern dazu heraus, Konzepte von Schule zu stärken, die die veränderten Lebensweltbedingungen der Kinder und Jugendlichen bewusst einbeziehen und damit die konzeptionelle wie zeitliche Begrenzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags auf den Vormittagsunterricht zugunsten stärker pädagogisch bestimmter Schulprogramme unter Ausweitung der Schulverweilzeit aufheben."
Nach der Bürgerschaftswahl im Herbst 1993 bildeten die SPD und die neue STATT-Partei eine Koalition. In deren Kooperationsvereinbarung heißt es: "Die Ganztagsbetreuung (Ganztagsschulen usw.) wird insbesondere in sozial benachteiligten Stadtteilen intensiviert." Am Ende der Legislaturperiode gab es sechs Ganztagsschulen mehr: eine Förderschule, eine Gesamtschule und vier Haupt- und Realschulen.
Ein wichtiger Meilenstein beim weiteren Ausbau der Ganztagsschulen stellt das ab dem 16.04.1997 geltende neue Hamburgische Schulgesetz dar. In § 13 wird die Einrichtung von Ganztagsschulen erstmals schulgesetzlich geregelt. Als wirkliche Neuerung wird ein Antragsrecht nicht nur der Schulkonferenz sondern auch der Mehrheit der Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler einer Schule vorgesehen. Der erste Versuch, nach dieser neuen Regelung einen Antrag an der Schulkonferenz vorbei zu stellen, ist inzwischen gescheitert. Das Quorum der (absoluten) Mehrheit der Erziehungsberechtigten ist doch sehr hoch. Zu viele Eltern haben sich nicht an der Abstimmung beteiligt.
Nach der Bürgerschaftswahl im Herbst 1997 sahen die Koalitionsvereinbarungen der SPD mit den GRÜNEN/GAL zum Punkt Ganztagsschulen erfreuliche und klare Regelungen vor: "Das Angebot von Ganztagsschulen in Hamburg ist weiter auszubauen. In der kommenden Legislaturperiode soll jährlich eine Ganztagsschule eingeführt werden, ohne dabei die geltenden Qualitätsstandards abzusenken." Entsprechend wurden vier weitere Ganztagsschulen eingerichtet: eine Grundschule, eine Gesamtschule und zwei Haupt- und Realschulen.
Über die Angebote der Ganztagsschulen hinaus wünschen immer mehr Eltern für ihre Kinder schulische Betreuungsangebote auch am Nachmittag. Um dem wachsenden Bedarf zu entsprechen, ist insbesondere seit Beginn der Neunzigerjahre u. a. im Zuge des Ausbaus der Kindertagesbetreuung in Hamburg das Angebot an ganztägigen Betreuungsangeboten in der Schule erheblich ausgeweitet worden:
Insgesamt sind inzwischen ein Drittel aller 231 Hamburger Grundschulen mit einem zusätzlichen Betreuungsangebot ausgestattet.
Darüber hinaus ist seit dem letzten Schuljahr an allen Hamburger Grundschulen die Verlässliche Halbtagsgrundschule eingeführt. Mit der Erweiterung der Stundentafel auf insgesamt 108 Schülergrundstunden (im Laufe der vier Grundschuljahre) ist Hamburg jetzt auf dem Spitzenplatz der Bundesländer. Den Schulkindern wird ein verlässlicher Schultag von 8 bis 13 Uhr geboten, der mit Lernen, Spielen und Bewegung sowie Fördermaßnahmen – auch bei Krankheit der Lehrkräfte – gestaltet wird. Die Zeit der täglich wechselnden Unterrichtsdauer ist damit vorbei. Das ist für alle Eltern – nicht nur für berufstätige – eine entscheidende Verbesserung. Der Landesverband Hamburg des Ganztagsschulverbandes hat damals (1995) – anders als andere Verbände, die erst jetzt die Reform langsam akzeptieren - die Einführung der Verlässlichen Halbtagsgrundschule außerordentlich begrüßt und als "überfällige Reformmaßnahme" bezeichnet. Inzwischen bekommt sie sogar "Gütesiegel" der Wissenschaft und gilt bundesweit als richtungsweisend.
Zurzeit gibt es in Hamburg 32 staatliche Ganztagsschulen von 374 allgemein bildenden Schulen. Ein Kennzeichen der Ganztagsschulentwicklung in Hamburg ist die Einbeziehung aller Schulformen und –stufen bei der Berücksichtigung der Anträge. Zu den Ganztagsschulen gehören:
Im Schuljahr 1999/2000 nahmen 5.983 Schülerinnen und Schüler (4,1 %) am Ganztagsbetrieb einer staatlichen Schule teil. Hinzukamen 682 Schülerinnen und Schüler an nichtstaatlichen Schulen (z. B. das Jenisch-Gymnasium) mit einem Anteil von 5,3 %.
Wie die weitere Ganztagsschulentwicklung in Hamburg sein wird, ist nicht zu prognostizieren. Es hängt im Wesentlichen von politischen Vereinbarungen zur Senatsbildung nach den nächsten Wahlen zur Bürgerschaft im Herbst 2001 ab, ob der bisherige Weg von Neugründungen von Ganztagsschulen weiter gegangen wird.
In vielen Bundesländern werden einerseits wegen der finanziellen Enge der Haushalte und andererseits wegen der Bedeutung der Öffnung von Schulen zu ihrem Umfeld Wege zur Schaffung zusätzlicher Nachmittagsangebote eingeschlagen, die auf die Kooperation mit Jugendhilfeeinrichtungen, Vereinen, Freien Trägern und anderen Einrichtungen setzen. Auch diese Modelle sollten einen ganzheitlichen Anspruch auf Bildung, Erziehung, Versorgung, Betreuung und Förderung von Kindern und Jugendlichen einlösen.
Damit zusätzliche Nachmittagsangebote an Halbtagsschulen sich auch positiv auf den Unterricht und das Schulleben auswirken und von einer ganztägigen Konzeption gesprochen werden kann, hat der Ganztagsschulverband "Qualitätsmerkmale von Schulen mit ganztägigen Konzeptionen" als Orientierung für alle Beteiligten im Januar 2000 beschlossen. Zu den Qualitätsmerkmalen gehören insbesondere:
Sollte Hamburg in der nächsten Legislaturperiode diesen Weg gehen, werden die Qualitätsmerkmale des Verbandes – so hoffe ich - ein hilfreicher Maßstab sein.
Quelle:
http://www.spd-bildungsserver.de/schule/ganztagsschulentwicklung_hh.htm (Januar 2003)Bis 2007 werden in Hamburg rund 100 zusätzliche Schulen in Ganztagsschulen umgewandelt. Fast 67 Millionen Euro kann Hamburg dafür bis 2007 aus dem Investitionsprogramm des Bundes beantragen. 2003 gibt es 35 Ganztagsschulen und 12 sogenannte Pro-Regio-Schulen mit Nachmittagsangeboten in der Hansestadt. Elternkammervorsitzende Sabine Bick fordert, nicht nur Gymnasien am Ganztagsschulausbau zu beteiligen. (Alexander Heinz NDR 90,3, 13.5.03)
Ganztägigige Bildung und Betreuung an Schulen (GBS)
Die Elternkammer Hamburg kritiisiert die flächendeckende Einführung der ganztägigen Bildung und Betreung (GBS) an Hamburger Grundschulen zum Schuljahr 2013/14. Es sei weder die wissenschaftliche Überprüfung der im Schuljahr 2010/11 gestarteten Pilotstandorte veröffentlicht noch eine Evaluation der hinzugekommenen Modellstandorte begonnen worden. Es gebe keinen Landesrahmenvertrag, so dass ein Konzept für die Zusammenarbeit mit Jugendhilfeträgern für eine Ausweitung auf andere Schulen fehle. Es gebe damit keine Grundlage für eine fundierte Entscheidung. Grundschulen sollten deshalb über das Schuljahr 2013/14 hinaus Verlässliche Halbtagsgrundschulen (VHGS) bleiben können. Ein Umstieg dürfe nur freiwillig erfolgen. (Hamburger Abendblatt, 16.12.11, Seite 9)
„Die neue Ganztagsschule beginnt mit der Vorschule, steht allen Kindern offen und ist für alle Schulkinder ab der ersten Klasse von 8 Uhr bis 16 Uhr kostenlos. Für die Nachmittagsbetreuung der Vorschule wird ein wettbewerbsneutrales Gebührensystem analog zur Kita entwickelt. DieTeilnahme ist freiwillig - Eltern müssen ihr Kind nur anmelden. Auch in den Ferien werden die Ganztagsschulen von 6 Uhr bzw. 7 Uhr bis 8 Uhr und von 16 Uhr bis 18 Uhr geöffnet sein.
Durch die zahlreichen vereinbarten Qualitätsverbesserungen konnte der Betreuungsschlüssel sogar auf bis zu 15 Kinder unter die formale Gruppengröße gesenkt werden. Konkret hängt dies davon ab, wie die unterschiedlichen zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt werden. Das gilt für Vorschulklassenkinder und Kinder der Klassen 1 bis 4.
Zusätzliche Kooperationszeiten werden den regelmäßigen Austausch zwischen Lehrern und Erziehern sichern. Für besseres Mobiliar werden jährlich etwa 2,5 Millionen. Euro und für den Kantinenausbau etwa 100 Millionen Euro eingesetzt. Für die behinderten Kinder ist das Entgelt für die Zeit von 13 bis 16 Uhr von 1.500 Euro auf 2.000 Euro angehoben worden.“
(Pressemtteilung des Senats, 12. Januar 2012/bsb12: „GBS-Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen“)
Ganztagsschule in Hamburg: Prototypen 2004/2006
Nach Norbert Rosenboom, kommissarischer Leiter des Amtes für Bildung, gibt es ab 2005/2006 folgende Prototypen:
Weitere Aspekte:
Alle 4 Modelle erfüllen die Vorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) und damit die Anspruchsvoraussetzungen für die Investitionszuschüsse aus Berlin.
Angleichend an die neuen GTS-Modelle werden die bestehenden Ganztagsschulen in den nächsten 4 Jahren bis zu 60% ihrer Personalzuweisungen, mit denen sie die Ergänzungs- und Betreuungsangebote besetzen, abgeben (=verlieren). (Quelle: Elternkammer Hamburg, Kurzinformation 2004, Nr. 5, Seite 1)
Alle Ganztagsschulen in Hamburg:
http://www.ganztagsschulverband.de/gsv/page/landesverbande/ggt-in-hamburg/verzeichnis-der-ganztagsschulen-hamburgs
Gesamtschulen als Ganztagsschulen in Hamburg
Stadtteilschulen als Ganztagsschulen in Hamburg
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Name, Adresse |
Stadtteil |
Ganztagsschule seit |
Art der Ganztagsschule |
|
Albert-Schweitzer-Schule |
Klein Borstel |
|
Ganztagsschule im Sinne von G8 |
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GS Alter Teichweg |
Dulsberg |
2005 |
teilweise gebundene: |
|
STS Barmbek |
Barmbek |
2011 |
|
|
STS Benzenbergweg |
Barmbek-Nord |
2005 |
offene |
|
STS Bergstedt |
Bergstedt |
2011 |
offenes Ganztagsangebot - |
|
Bruno-Tesch-GS |
Altona-Altstadt |
1993 |
offene |
|
STS Erich Kästner-GS |
Berne/Farmsen |
2008 |
|
|
STS Finkenwerder |
Finkenwerder |
2008 |
voll gebundene |
|
Geschwister-Scholl-STS |
Lurup |
2002 |
offener Ganztagsbetrieb |
|
Gretel-Bergmann-Schule |
Bergedorf |
1999 |
offener Ganztagsbetrieb |
|
STS Am Hafen |
Neustadt |
1997 |
Primarstufe: offene |
|
STS Hamburg-Mitte |
Hamburg-Mitte |
2011 |
|
|
STS Harburg |
Harburg |
2005 |
teilverbindliche Ganztagsschule (5-7) |
|
STS Am Heidberg |
Langenhorn |
2009 |
gebundene |
|
STS der Heinrich-Hertz-Schule |
Winterhude |
|
Ganztagsschule |
|
Ida Ehre Schule |
Eimsbüttel |
2009 |
gebundene |
|
STS Kirchdorf |
Wilhelmsburg |
2005 |
offene |
|
Lessing-STS |
Wilstorf |
2011 |
|
|
STS Lurup |
Lurup |
2011 |
|
|
Max-Brauer-Schule |
Altona |
2005 |
teilweise gebundene |
|
STS Mümmelmannsberg |
Billstedt |
1973 |
verpflichtende |
|
STS Niendorf |
Niendorf |
2009 |
gebundene |
|
STS Öjendorf |
Billstedt |
2006 |
voll gebundene |
|
Otto-Hahn-Schule |
Jenfeld |
2005 |
verpflichtende |
|
STS Poppenbüttel |
Poppenbüttel |
2011 |
|
|
STS am See |
Steilshoop |
2007 |
voll gebunden ab Sek. I |
|
GS Steilshoop |
Steilshoop |
1971 |
verpflichtende |
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STS Süderelbe |
Neugraben-Fischbek |
2005 |
teilweise gebundene |
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Kooperative Schule Tonndorf, ab 1.8.11 |
Tonndorf |
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teilweise gebundene |
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STS Wandsbek |
Marienthal, Jenfeld |
2011 |
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STS Wilhelmsburg |
Wilhelmsburg |
1991 |
offen, teilweise |
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STS Winterhude |
Winterhude |
2009 |
voll gebundene |
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Bugenhagen-Schule |
Alsterdorf |
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voll gebundene |
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Hamburger Serviceagentur für Ganztagsschulen
"Bulmahn gibt Startsignal für große Bildungsreform
Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
Quelle: www.bmbf.de/presse01/801.html
Links
Programm "Ideen für mehr! Ganztägig lernen" mit aktuellen Informationen, Veranstaltungstipps und Hinweisen auf neue Materialien, Schulentwicklung durch Feedback-Kultur auf der Website von www.ganztaegig-lernen.org
Kongresse und die Zeitschrift "Die Ganztagsschule" www.ganztagsschulverband.de
Mit uns. Für mehr! Interkulturelle Kommunikation: www.ganztagsschulen.org
"Die neue Ganztagsschule" beim Beltz-Verlag bestellen: www.beltz.de/html/frm_paed.htm
www.hamburg.ganztaegig-lernen.de/Hamburg/home.aspx
Schulbehörde Hamburg
www.hamburg.de/bsg/pressemeldungen/nofl/2596798/2010-10-28-bsb-bildung-betreuung-an-schulen.html
www.hamburg.de/ganztag
Siehe auch die Stichwörter
Grundschule
Schulbau
Schulverpflegung
Stadtteilschule