Gewalt / Aggression

Wortbedeutung: Ag-gredi bedeutet ursprünglich ‘In-Angriff-nehmen‘, ‘Selbstbehauptung‘, letztlich jede ‘Aktivität‘. Die weit gefasste Definition von Gewalt hingegen ist noch in den Worten ‘walten‘, ‘Anwalt‘, ‘Verwaltung‘, als ‘gestaltende Machtausübung‘, ‘potestas‘ deutlich.
Zwei Links (Januar 2004: Projekte und ein Interview bei „Bildung PLUS“)
www.bildungsserver.de/innovationsportal/bildungplus.html?artid=274 (Projekte und Maßnahmen: „Gegen Gewalt an Schulen“)
www.bildungsserver.de/innovationsportal/bildungplus.html?artid=275 (Interview: „Körpersprache gegen Gewalt“)
Interaktionistischer Gewaltbegriff:. „Gemeint ist damit die Perspektive, dass Gewalt den Endpunkt eines Konfliktes signalisiert, der (unkontrolliert) eskaliert und somit Bestandteil verschiedener Interaktionsformen darstellt. Dies unter dem Gesichtspunkt, dass Gewalt verschiedenen Motiven folgt, die ‘dechiffrierbar‘ sind.

  1. Expressive Aggression ist somit eher spielerisch, ein ungestümer Impuls ohne (primär) schädigende Absicht (fehlende Selbstkontrolle).
  2. Frustrationsaggression will ‘heimzahlen‘, Rache erreichen (fehlendes Selbstvertrauen, da alternativ-konstruktive Handlungsmöglichkeiten fehlen).
  3. Bedrohungs- oder Abwehraggression will instrumentell die angstauslösenden Situationsreize eliminieren (fehlendes Selbstvertrauen, da Vertrauen in alternativ-konstruktive Handlungsmöglichkeiten fehlt).
  4. Erlangungsaggression wird aktualisiert, um instrumentell als eine ‘entstellte Liebessehnsucht‘ Aufmerksamkeit zu erlangen (fehlende Selbstkontrolle, da ‘verschobene‘, unbewusste Impulse dominieren, nicht die eigentliche Intention).

Die spontane Aggressionslust wird interaktionistisch primär gesehen als ein Versuch, die individuellen Grenzen ‘auszukundschaften‘, die eigenen Identität zu erfahren (fehlende Selbstkontrolle, da die Grenzen des Gegenüber nicht angemessen wahrgenommen werden).
Für die pädagogische Praxis sind diese konfliktuös-aggressiven Verhaltensformen reduzierbar auf folgende zwei Motivstränge:
A) Egoistisches Durchsetzen und
B) Angstmotivierte Aggression
Dennoch ist eine (endgültige) begriffliche oder ursächliche Klärung nicht in Sicht, da

  1. die erst kurzfristige Aktualität des Begriffes in Bezug auf Schule in Deutschland eine Langzeitstudie noch nicht möglich werden ließ.
  2. vielfältige Verdrängunsmechanismen, wie Imagepflege von Schulverwaltungen und Politikern die Existenz des Phänomens lange Zeit unter den Teppich kehrten
  3. ‚Gewalt‘ selbst schwer statistisch zu erheben und zu beobachten ist, denn da sie konfliktuös und interaktiv auftritt, wird sie immer auch ‘parteilich‘ interpretiert.
  4. Unbewusste Motivationen und institutionelle Faktoren der direkten Beobachtung nicht zugänglich sind und damit theoretische Interpretationen erfordern."(Helmut Wehr, 24.7.1996, Vortragsmanuskript und Schilf-Material "Gewalt-Prävention in der Schule")
Maßnahmen gegen Gewalt (in der Schule)
  1. Ignorieren, um dem Aggressor nicht unnötige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.
  2. Im Keim ersticken (nonverbal)
  3. Stoppen und Abbrechen (verbal)
  4. Sachliche Kritik und Entzug von Vergünstigungen
  5. Keine eigenen aggressiven und undisziplinierten Verhaltensweisen zeigen, d.h. sich selbst als positives Verhaltensmodell zeigen.
  6. Vermeiden unklaren Unterrichtsablaufes, eines unklaren Unterrichtsstiles.
  7. Abstimmung der sozialen Ordnung im Klassenzimmer auf die momentane Unterrichtsform
  8. In Kommunikation mit SchülerInnen eine akzeptierende Grundhaltung zum Ausdruck bringen.
  9. Vermeiden aggressiver Hinweisreize im Klassenzimmer, in den Unterrichtsmaterialien.
  10. Als Lehrende/r die Aufmerksamkeit der Klasse als Gesamtgruppe finden und binden (‘Gruppenfocus‘)
  11. In Kommunikation mit SchülerInnen versuchen schulische und persönliche Konflikte und Probleme kooperativ zu lösen.
  12. Für Sachmotivation sorgen und lernbezogene Abwechslung (Rhythmisierung) in den Unterricht einbauen. Z.B. Lernsituation übersichtlich und klar gestalten.
  13. In Kommunikation mit SchülerInnen Humor zeigen.
  14. Einfühlung in Situation und Probleme von SchülerInnen vermitteln.
  15. Störungen und Aggressionen ‘entdramatisieren‘ und deeskalieren

Es ergeben sich folgende Aufgaben einer guten Schule: Schülerbedürfnisse berücksichtigen:

  1. erkunden & erfahren
  2. gestalten & darstellen
  3. denken & handeln
  4. sich freuen & erholen/
  5. regeln & festlegen

Eine gute Schule muss demnach beinhalten: Begegnen/Feiern/Arbeiten (ganzheitliches Lernen)/Spiele/Gespräche

Anhand der ‘Risikofaktoren‘ aggressiven Verhaltens lassen sich Zieldimensionen aggressionsreduzierenden LehrerInnenverhaltens in der Schule herausarbeiten: ...

  1. Kennenlernen und Auflockern* (warming ups)
  2. Förderung des Selbstwertgefühls*, Identitätsarbeit, Selbsterfahrung,
  3. Kommunikation* (sprachlich, non-verbal, kreativ, expressiv), Feedback
  4. Kooperationsspiele*, Helfen, Vertrauen,
  5. Geschlechtsbezogene Interaktion*, geschlechtsspezifisches Rollenverhalten, Körperbewusstsein; Gewaltfreie Konfliktaustragung*, Durchsetzen, Aggression,
  6. Konstuktionsspiele, Bauen, Malen, Schreiben, Singen.
  7. Denkspiele, Stille Spiele, Knobelspiele, Rätsel,
  8. Kim-Sinneswahrnehmungsspiele, Naturerfahrung,
  9. Darstellendes Spiel, Theater, Rollenspiel, Planspiel, Simulation
  10. Konzentrationsspiele, Meditation, Phantasie

Medien und Gewalt: „Es wird deutlich, dass die mediale Aufarbeitung der Gewaltproblematik den kommerziellen Prinzipien der Dramatisierung, Skandalisierung/Sensationalisierung, Emotionalisierung/ Identifikation und Vereinfachung folgt. Allerdings erhöht sich durch die Medienpublizität die Gefahr der Gewaltnachahmung, da die öffentliche Aufmerksamkeit durchaus als ‘Erfolg‘ interpretiert werden kann und damit zur Eskalation beiträgt.“
(Dr. Helmut Wehr, 24.7.1996, Vortragsmanuskript und Schilf-Material „Gewalt-Prävention in der Schule“)

Fernsehen/Printmedien : Der Film „Natural Born Killers“, USA 1994, auf ProSieben am 5. Mai 2002 vorgesehen, wegen Erfurt kurzfristig abgesetzt (Ankündigungstext: „Das einfältige Pärchen Mickey und Mallory mordet ... 52 willkürliche Opfer und avanciert zu Lieblingen der gewaltversessenen Medien.“), erhält in einem Magazin als „Top-Film“ die höchste Wertung.
Die „Freiwillige Selbstkontrolle“ besagt, dass „Gewalt in den Programmen weder verherrlicht noch verharmlost, noch propagiert“ wird. (Hamburger Abendblatt, 4./5.5.2002, Seite 2). Die „Freiwillige Selbstkontrolle“ funktioniert nicht.

 

Ursachen? Zeitungsartikel: „Zu viele Niederlagen: Ursache der Gewalt
Wenn wir nicht neben Fachlehrern auch Klassenlehrer ausbilden, die den Eltern bei der Erziehung helfen, wird nichts besser. Wenn in einer immer komplizierteren und medial globalisierteren Welt junge Menschen erzieherisch schwach versorgt werden und mit viel zu vielen Niederlagen aufwachsen, werden sie eventuell über innere Not und Ausweglosigkeit zu tickenden Zeitbomben.
Wer junge Menschen streng bestrafen und zugleich entwürdigen will, schafft in ihnen genauso viele Probleme wie der, der sie nur verstehen und ihnen alles verzeihen will. Wenn wir immer nur aus aktuellen Anlässen über Gewalt sprechen und dann wieder zum Alltag übergehen, wird nichts besser.
Wenn das für Schüler abstrakte System Schule selbst gewalttätig ist, ist es nicht verwunderlich, dass Schüler konkret gegen Lehrer zurückschlagen. Schülergewalt gegen Lehrer ist meist der Endpunkt einer sehr langen Kette von Versagenserlebnissen und Niederlagen. Wenn Frust sehr lange aufgestaut wird, brechen eventuell eines Tages die Dämme von einer Sekunde zur nächsten, und dann muss oft das Feindbild Lehrer als Opfer herhalten.
Gewalt gegen Mitschüler ereignet sich meist sofort, wahllos und gering dosiert, die gegen Lehrer wird jedoch lange aufgestaut und dann gezielt und bis zum Äußersten kulminiert eingesetzt, also beispielsweise mit Hilfe einer Waffe. Am stärksten ist die Gewalt übrigens in Förder- und Berufsschulen; Täter, aber auch Opfer, sind vor allem Jungen. Eine Studie ergab, dass die Schulorganisation der bedeutsamste gewaltauslösende Faktor ist (zu etwa einem Drittel) und damit vor den ‘familiären und Erziehungsproblemen‘ liegt (zu einem Viertel), gefolgt von den ‘sozialen Problemen‘ (bei weniger als einem Fünftel).
Etwa seit 1990 fallen Lehrerbildung und Arbeitsplatzbeschreibung einerseits und Kinder- und Jugendkulttrends andererseits immer weiter auseinander. Die Schule hat den Anschluss an die gesellschaftliche Entwicklung verpasst. Lehrer sind überfordert, erschöpft, zu alt, resigniert und auch krank. Schulen sind kein Investitionsfeld mehr, sondern Sparopfer.
Es fällt auf, dass von extremer Gewalt bisher oft Sachsen und Bayern betroffen waren, also zwei Bundesländer mit einer rigide herrschenden Belehrungs- und Selektionsschule, die Noten überbewertet und die die emotionalen, sozialen, kommunikativen, musischen und kreativen Dimensionen vernachlässigt. Wenn man Selektion für wichtiger als Integration hält, begünstigt man eine gesellschaftliche Spaltung in Gewinner und Verlierer, dann setzt man Schul- und Lehrergewalt so ein, dass Schülergewalt begünstigt wird.
Es ist nie nur eine Ursache, mit der wir spektakuläre Gewalttaten erklären können. Insofern sind Fernseh- und Videogewalt oder gewaltreiche Computerspiele oder der Familienzerfall, unzureichend ausgebildete Lehrer oder unzeitgemäße Schulen nie allein schuld. Es müssen viele Faktoren zusammenkommen. Einzelfälle dürfen nicht zum allgemeinen ‘Zustand der deutschen Jugend‘ hochgerechnet werden. Aber es sind ‘Eisbergspitzen‘, die auf eine Reihe von Unzulänglichkeiten in der Erziehungs- und Bildungssituation unserer Gesellschaft hindeuten. (Peter Struck, in: Hamburger Abendblatt, 29. April 2002, Seite 16)
Prof. Dr. Peter Struck ist Erziehungswissenschaftler an der Universität Hamburg.

„Der Bundeselternrat fordert [als Reaktion auf Erfurt], Psychologen und Sozialarbeiter als Berater an Schulen in Deutschland einzustellen. Diese können Störungen rechtzeitig erkennen und zielgerecht eingreifen. Kein Jugendlicher in Deutschland dürfe die Schule ohne Abschluss verlassen.“ (Hamburger Abendblatt, 4./5.5.2002, Seite 3)
Stichworte: Ressourcen (Deutschland belegt in der finanziellen Ausstattung der Schulen im internationalen Vergleich hintere Plätze), Rotstiftpolitik (jede Hamburger Gesamtschule hatte früher einmal eine/n Schulpsychologe/i/n; jetzt kommen die Schulen auf eine lange Warteliste der REBUS), Schulpolitik und Schulorganisation (statt "Fördern und Fordern" Selektionspädagogik; Schullaufbahnen mit Sackgassen; gegliederte Schulsysteme, in denen ungünstige Schullaufbahnen Teil des Systems sind)
GEW-Bundesvorsitzende Eva-Maria Stange rät nach Erfurt dringend zur Abkehr von der Selektionsschule - um Versagensängsten wirksam entgegenzuwirken, empfiehlt sie, bis Jahrgang acht ausschließlich Berichtszeugnisse zu schreiben. (NDR 4 Info, 08.05.2002)
Eine bessere individuelle Förderung von SchülerInnen sei die beste Gewaltprävention, sagt der Bielefelder Jugendforscher Prof. Klaus Hurrelmann. Auslösende Faktoren nach Ansicht der TeilnehmerInnen einer Podiumsdiskussion in Hamburg: zu wenig Vertrauen zu den LehrerInnen und keine weiteren AnsprechpartnerInnen in der Schule - sowie fehlendes Vertrauen zu den eigenen Eltern. (Alexander Heinz, NDR 90,3 am 8.5.02 über eine Podiumsdiskussion in der Hamburger Klosterschule am 7.5.02)

Konfliktkultur? Zeitungsartikel: „Jeder dritte Schüler ist bewaffnet
Jeder dritte Schüler in Hamburg hat ein Messer oder einen Schlagring in der Schule bei sich, 18 Prozent davon sogar Gaspistolen. Zwölf Prozent nehmen solche Waffen mit in den Unterricht. Jeder vierte Jugendliche ist in den vergangenen Jahren mindestens einmal Gewaltopfer geworden. Genauso viele wurden zum Täter.
Das waren die Ergebnisse der Studie des niedersächsischen Kriminologen Christian Pfeiffer, der im Frühjahr 1999 insgesamt 3600 Neuntklässler befragt hatte - Zahlen, die laut Experten auch heute gültig sind.
Nie waren die Umgangsformen so rau unter Jugendlichen: Einen Gleichaltrigen mit dem Messer bedrohen, damit er sein Handy, die teure Markenjacke oder ‘nur‘ zehn Euro für den Dombesuch herausrückt - beinahe Alltag. ‘Unterprivilegierte sind die häufigsten Mehrfachtäter‘, so Pfeiffer.
(...)
Als Prävention bietet die Polizei etwa geschulte Beamte an, die in den Unterricht gehen und diskutieren. Die Schulbehörde setzte zuletzt auf ‘Streitschlichter‘, in Konfliktbewältigung geschulte Schüler. Die Innenbehörde plant einen Runden Tisch zur Jugendkriminalität. (cd)"
(Hamburger Abendblatt, 29. April 2002, Seite 16)

Wissenschaftliche Studie/Untersuchung: Christian Pfeiffer und Peter Wetzels: Zur Struktur und Entwicklung der Jugendgewalt in Deutschland: Ein Thesenpapier auf Basis aktueller Forschungsbefunde Veröffentlicht in:
Oerter, R. & Höfling, S. : Mitwirkung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen (S. 108-141). (Berichte und Studien der Hanns-Seidel-Stiftung ; Band 83). München: Hanns-Seidel-Stiftung, 2001
Diese Studie ist im Internet dokumentiert unter
www.kfn.de/strukturentwicklungjugendgewalt.html

Wissenschaftliche Studie der „Akademie Bruderhilfe-Familienfürsorge“, 2002: Zentrales Problem für Gewaltbereitschaft sei der „familiäre Hintergrund“: "Je weniger sich die Eltern mit ihren Kindern beschäftigen, desto höher ist deren Gewaltbereitschaft. Kurz gesagt: Liebe verhindert Gewalt." (Prof. Gerhard Stöcker, Leiter der Studie). Befragt wurden 450 Menschen, 78% LehrerInnen, 22% Eltern, 0% SchülerInnen. Die Aussagefähigkeit der Studie ist wegen Umfang und Zusammensetzung der Stichprobe zumindest fraglich. (Hamburger Abendblatt, 12.09.02, Seite 14)

Wissenschaftliche Langzeitstudie der University of Michigan (USA): „Was Eltern schon immer ahnten, beweist eine Langzeitstudie der University of Michigan (USA): Kinder, die viel Gewalt im TV sehen, sind auch als Erwachsene aggressiver. Seit 1977 untersuchen Psychologen die TV-Gewohnheiten von 557 Kindern zwischen sechs und zehn Jahren, darunter Filme wie ‚Dirty Harry‘, Serien wie ‚Starsky und Hutch‘ und Gewalt verherrlichende Trickfilme. Ergebnis: Männer, die als Kind viel TV-Gewalt sahen, neigen dreimal so oft zu Übergriffen wie andere; die Frauen sind sogar viermal so gewaltbereit – unabhängig von Intelligenz und sozialer Schicht.“ (Artikel „TV-Gewalt macht aggressiv“, Hamburger Abendblatt, 11.03.03, Seite 24)

250 verletzte Schüler pro Tag
Gewalttätige Auseinandersetzungen unter Schülern werden an deutschen Schulen seltener. Laut einer Studie der Unfallkassen geht die Gewalt vor allem an Hauptschulen zurück - wobei diese Schulform nach wie vor das größte Problem mit aggressiven Jugendlichen hat.
Gewalt unter Schülern: Wirklich ein Problem - oder überinterpretierte Unsitte seit Anbeginn des Schulwesens?
(c) dpa
Untersucht wurden vom Bundesverband der Unfallkassen alle Folgen von Gewalttaten an deutschen Gymnasien, an Grund-, Haupt-, Sonder- und Realschulen - also insgesamt unter 8,3 Millionen Schülern. Waren es im Jahr 1993 noch 15,5 Übergriffe mit Folgen pro 1000 Schüler, sank die Zahl der Gewalttaten im Jahr 2003 auf 11,3.
Am stärksten ist laut der Studie die körperliche Gewalt unter Hauptschülern zurückgegangen. Die Rate sank dort innerhalb von zehn Jahren von 48,6 auf 32,8 pro 1000 Schüler. Trotz des Rückgangs passieren an Hauptschulen weiterhin deutlich mehr Unfälle durch aggressives Verhalten als in anderen Schulformen. Die niedrigsten Raufunfallraten verzeichnen Grundschulen mit 4,9 und Gymnasien mit 5,7 Übergriffen pro 1000 Schüler.
Eine Zunahme der Brutalität bei Raufereien konnte nicht festgestellt werden. Als Maßstab für diese Bewertung wurde die Frakturquote untersucht. Die Anzahl der schweren Verletzungen hat sich in keinem Schultyp erhöht, sondern nahm sogar ab.
Mehr Gewalt in Berlin und Brandenburg
Insgesamt wurden 93.295 Raufunfälle im Jahr 2003 gemeldet, dabei wurden etwa 250 Schüler pro Tag verletzt. Die meisten Unfälle passieren während der Pause auf dem Schulhof, aber auch Zwischenfälle beim Schulsport wurden mit in die Studie einbezogen. Der höchste Anteil von Rangeleien mit Folgen ist bei 11- bis 15-jährigen Jungen auszumachen. Die Quote der gewalttätigen Jungen liegt mit 15,1 doppelt so hoch wie bei Mädchen (7,1).
Die Studie zeigt außerdem, dass der Anteil ausländischer Schüler an den Rangeleien auf dem Schulgelände gegenüber 1993 abgenommen hat.
Im Gegensatz zu den Ergebnissen der Studie beobachteten einige Bundesländer in den vergangenen Jahren eine Zunahme der Gewalt an Schulen. So nahm in Brandenburg die Zahl der Gewalttaten von 2002 bis 2004 um 94 auf 838 polizeilich gemeldete Fälle zu. Auch in Berlin wurde von einer Erhöhung der Übergriffe von einem Drittel im vergangenen Jahr berichtet."
Von Christian Werner
(c) SPIEGEL ONLINE (c)2005 GMX
GMX Homepage Themen Beruf Bildung Schule, 09.06.2005

Lesetipps

Initiative "Waffen weg" (Österreich) http://members.aon.at/waffen-weg/

Projekt SOKRATES COMENIUS http://home.t-online.de/home/falko.b/sokrates.htm

Präventionsaktion "Gemeinsam gegen Gewalt" (hier: gegen das "Abziehen" von Handys), eine Aktion der Hamburger Polizei www.polizei.hamburg.de/lka/lka1/lka15/lka151/welcome.htm

PC-Spiele: Die Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie hat am 2. Mai 2002 vor Gewalt verherrlichenden PC-Spielen gewarnt. Töten und Zerstören würden als Spaß empfunden und sofort belohnt, Tötungshemmungen abgebaut. „Als Erstes stirbt das Mitgefühl, dann kann aus dem Spiel blutiger Ernst werden“, erklärt die Sozialpädagogin Elke Ostbomk-Fischer (Köln). Die gängige Wirkungsforschung sei verharmlosend und irreführend. (Hamburger Abendblatt, 3. Mai 2002, Seite 3)
Lernprogramm gegen Gewalt, um gewalttätiges Verhalten herabzusetzen und die soziale Kompetenz zu erhöhen: „Faustlos“, Infos im Internet unter www.faustlos.de

Natürliche Aggression konstruktiv einsetzen, ins Positive wenden, als kreativen Impuls nutzen: www.peperoni-strategie.de

Gewalt ist männlich: „Männer müssen immer noch stark sein – Angst macht sie gewalttätig.“ „Gewalttätigkeit sei im ‚traditionellen Mann-Sein und Mann-Werden‘ begründet. Das führt dazu, dass Gewalt männlich ist ... Das Zeigen von Angst gilt oft als Versagen ...
auch Gewalt gegen sich selbst (Selbstmord, Suizid, Hand an sich legen, Freitod): ‚Die Selbstmordrate bei Jungs ist vier- bis achtmal höher als bei Mädchen‘.“ Ratschlag: In reinen Jungengruppen in Kindergärten und Grundschulen sollten männliche Bezugspersonen „das Thema Schubsen und Schlagen mit den Jungen durchgehen“. (Hamburger Abendblatt, 25./26.5.2002, Seite 17)
Anzahl der Selbsttötungen von Menschen unter 26 Jahren (Zahlen von 2009): 456 junge Männer und 131 junge Frauen (Hamburger Abendblatt, 17.8.2011, Seite 14)
‚Männer gegen Männergewalt": Internet
www.institutHamburg.de
Führt
„männliches Verhalten“ über „Bildungsmisserfolg von Jungen“ zur Gewalt? Von unterrichtlichen Disziplinierungen, negativen Sanktionen oder Klassenwiederholungen sind Jungen in höherem Maße betroffen. „Typisches Jungenverhalten” wie Konkurrenzorientierung, Quatsch-Machen, geringere soziale Einstellung usw. wird auf der einen Seite negativ gesehen und bewertet. Auf der anderen Seite wird genau dieses Verhalten aber auch für die Vorteile von Jungen verantwortlich gemacht, beispielsweise größeres Selbstbewusstsein und Dominanz im Unterrichtsgeschehen.
Weitere Informationen im Internet:
http://jungenarbeit.info/startseite/veranstaltungen-2009/

Ansprechperson für SchülerInnen in Hamburg: Hamburger Ombudsperson für Schülervertertungen, E-Mail

Rat und Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Gewalt, Raub („abziehen“), Bedrohung, Mobbing oder (räuberischer) Erpressung:
Hotline: Tel. 01802-000 359
24-Stunden-Hotline / 6 Cent pro Anruf
ein 24-Stunden-Notdienst für Kinder, Jugendliche und Eltern in Hamburg

Kinderschutz-Hotline
Hotline: Tel. 040-426 427 428

Sexuelle Gewalt gegen Frauen
Hotline: Tel. 040-25 55 66

Hamburgs Notinseln (ab 12. September 2008)
Alle Bücherhallen sind Notinseln
„Wo wir sind, bist Du sicher“ lautet der Leitsatz des Projektes Notinseln. Sie bieten Kindern Zufluchtsorte, in die sie sich in Notsituationen flüchten können - sowohl in Gefahrensituationen als auch bei alltäglichen Hilfssituationen.

Das Phänomen „Happy slapping“ (wer ist danach happy?): Jugendliche wenden „aus Spaß“ – um Macht auszuüben / durch Gruppenzwang – physische Gewalt gegen andere an und filmen sie dabei per Mobilphon: ein Zeichen von emotionaler und psychischer Verwahrlosung, dem mit Zivilcourage und erzieherischen Maßnahmen entgegen getreten werden muss. Da die Jugendlichen oft Symptomträger sind, müssen auch die Erwachsenen aus ihrem sozialen Umfeld einbezogen werden.
dazu ein Artikel im Hamburger Abendblatt: http://www.abendblatt.de/daten/2005/12/17/514522.html

Der Themenschwerpunkt „Gewalt an Schulen“ in der hlz (06-07/06, Seite 24-35) gibt mit mehreren Artikeln und Checklisten Hilfestellung bei Übergriffen gegen Lehrkräfte und listet für Happy Slapping u.a. folgende Hinweise auf:

VertreterInnen der Lehrkräfte, der SchülerInnen und der Eltern sollten sich in einem gemeinsamen Regelkatalog zum Umgang mit Handys in der Schule verständigen, der diskutiert und verabschiedet wird (Beschluss der Schulkonferenz).
Darin könnte auch festgelegt werden, dass der Gebrauch von Handys während des Unterrichts verboten ist, einschließlich Foto-, Film- und Tonaufnahmen. Ebenso müssen die Sanktionen bei einem Verstoß klar vereinbart werden.
Die Eltern spielen beim Handy-Gebrauch der Schülerinnen und Schüler eine wesentliche Rolle: Eltern sollten sich vertraut machen mit dem Material, das sich auf den Geräten ihrer Kinder befindet. (...)
Das Handy als allgegenwärtiges und alltägliches Medium der Kinder und Jugendlichen muss über das Problem des happy slapping hinaus medienpädagogisch aufgearbeitet werden (Themen: jugendgefährdende Inhalte wie Pornographie, Gewaltverherrlichung, Volksverhetzung).


Weiterführende Informationen im Internet
Aktion Jugendschutz www.ajs-bw.de/media/files/aktuell/Handy_aktuell_april06_2.pdf
www.alfred-teves-schule.de/ats2005/unterrichtspraxis/gewaltpraevention/index.php
www.lehrer-online.de/dyn/442837.htm
www.handywissen.info
www.jugendinfo.de/themen.php/308
www.bundespruefstelle.de/bmfsfj/generator/bpjm/Jugendmedienschutz/wegweiser-jugendmedienschutz
www.polizeiberatung.de/vorbeugung/jugendkriminalitaet/gewaltvideos_auf_schuelerhandys/
www.li-hamburg.de/abt.lip/bsg/index.html
Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein: www.ma-hsh.de (Pornografie und Gewalt: Slapping, Bullying, Snuffing, Cyberbullying)


Hasskommentare – Verrohung des Umgangstons im Internet

Cybermobbing, Cyberbullying, Verbalradikalismus, Straftaten im Sinne der Paragrafen 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und 130 StGB (Volksverhetzung)

Eine aufgeklärte und fortschrittliche Gesellschaft benötigt rationale und sachliche Diskussionen. Diese dürfen nicht von jenen gekapert und verhindert werden, die nur Hass schüren wollen.

Die Internetwachen der Bundesländer (Juli 2016):

►Baden-Württemberg: http://bit.ly/internetwache_bw

►Brandenburg: http://bit.ly/internetwache_brandenburg

►Berlin: http://bit.ly/internetwache_berlin

►Hamburg: http://bit.ly/internetwache_hamburg

►Hessen: http://bit.ly/internetwache_hessen

►Mecklenburg-Vorpommern: http://bit.ly/internetwache_meckpom

►Niedersachsen: http://bit.ly/internetwache_niedersachsen

►Nordrhein-Westfalen: http://bit.ly/internetwache_nrw

►Sachsen: http://bit.ly/internetwache-sachsen

►Sachsen-Anhalt: http://bit.ly/internetwache_sachsenanhalt

►Schleswig-Holstein: http://bit.ly/internetwache_sh

►…

Quelle www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/bka-zahlreiche-durchsuchungen-wegen-hasspostings-im-netz-a-1102761.html

 

Wo finden Schülerinnen, Schüler und Eltern Hilfe?

Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Hamburg e.V. (ajs), Hellkamp 68, 20255 Hamburg, Tel. 410 980 0, info@ajs-hh.de
www.ajs-hamburg.de
Beratungsstelle Gewaltprävention (BSG), LI: Dr. Christian Böhm, Winterhuder Weg 11, 22085 Hamburg, Tel.: 428 63-6244, Fax: 428 63-6245, E-Mail: gewaltpraevention@li-hamburg.de
www.li-hamburg.de/abt.lip/bsg/index.html
Uniklinik Eppendorf, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters: Martinistr. 52, Pavillon 67, 20246 Hamburg, Tel.: 428 03-2230 (Mo.-Fr. 8 bis 16.30 Uhr), am Wochenende und nach 16.30 Uhr 428 03 3210
Kinderkrankenhaus Wilhelmstift: Liliencronstraße 130, 22149, Tel.: 673 77-190
Arbeitsstelle „Gewalt überwinden“ der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche, Wulfsdorfer Weg 29, 22949 Ammersbek
Elternberatungstelefon des Deutschen Kinderschutzbundes, Tel.: 0800 111 05 50
www.elterntelefon.de
Ev. Schülerinnen- und Schülerarbeit - Nordelbisches Jugendpfarramt, Schillerstr. 7, 22767 Hamburg, Tel.: 306 23-131, E-Mail: ejh2000@t-online.de
Kinder- und Jugendtelefon (die Nummer gegen Kummer), Mo. bis Fr. 15-19 Uhr, Tel. 0800 111 0333 (gebührenfrei), montags auch türkische Beratung
Jugendämter in Hamburg Tel.: 040 428 28 0
Jugend hilft Jugend Hamburg, Max-Brauer-Allee 116, 22765 Hamburg, Tel.: 30 68 82 15
Jugendliche beraten Jugendliche, Sonnabend 14-19 Uhr, Tel.: 0800 111 0333
Jugendrechtshaus Hamburg-Mitte, Haus der Jugend Stintfang (U/S-Bahn Landungsbrücken, Bus 112, Hafenfähren 61-62-73-75, U-Bahn St. Pauli, Busse 36-37-112), Alfred-Wegener-Weg 3, 20459 Hamburg, immer donnerstags, 18.00-20.00 Uhr,
www.jugendrechtshaus-hamburg.de
Kinderschutz-Zentrum Hamburg, Emilienstr. 78, 20259 Hamburg, Tel.: 491 00-07, Tel. 431 79 48 12, E-Mail: Kinderschutz-Zentrum@hamburg.de, Montag bis Freitag Gespräche nach Vereinbarung
www.kinderschutzzentrum-hh.de
Institut für konstruktive Konflikaustragung und Mediation (ikm), An der Alster 40, 20099 Hamburg, Tel.: 28 00 68 52
Konflikte lösen ohne Gewalt (KloG) www.ajs-hamburg.de/index.php/KloG.html
Notmütterdienst, Tel.: 040 361 11 90 www.hamburg.notmuetterdienst.org
Nummer gegen Kummer Tel. 0800 111 0333 www.nummergegenkummer.de
Verband Kinder- und Jugendarbeit, Budapester Str. 42, 20359 Hamburg, Tel.: 43 42 72
Verein Jugendhilfe, Repsoldstr. 4, 20097 Hamburg, Tel.: 851 73 50
www.jugendhilfe.de
Hamburger Polizei: Thomas Goihl, stv. Landesjugendbeauftragter der Polizei, Präsidialabteilung 30, Tel.: 428 65-8321, E-Mail: Pa32@polizei.hamburg.de oder landesjugendbeauftragter@polizei.hamburg.de
Regionale Jugendbeauftragte:

· Bezirk Mitte Tel. 42 865-1090/ 91

· Bezirk Altona Tel. 42 865-2097

· Bezirk Eimsbüttel Tel. 42 865-2098

· Bezirk Hamburg Nord Tel. 42 865-3095

· Bezirk Wandsbek Tel. 42 865-3096

· Bezirk Bergedorf Tel. 42 865-4096

· Bezirk Harburg Tel. 42 865-4095
Selbstverletzendes Verhalten (SVV) (Ritzen - Cutten - Mädchen sind doppelt so oft betroffen wie Jungen, Ursachen: Depressionen, Selbstwertprobleme, Mobbing)
Selbsthilfe www.rotetraenen.de
Hilfe für Angehörige www.rotelinien.de
„Wo wir sind, bist Du sicher“ ist eine Initiative von Dunkelziffer e.V. und der Stiftung „Hänsel & Gretel“, Infos unter
www.notinsel.de

Allgemein
Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder“, Tel. 0228 688 34 34
www.kindersicherheit.de

Kurzinformation 12/2005 der Elternkammer Hamburg, Seite 2
Hamburger Abendblatt, 17.12.2005, Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2005/12/17/514523.html

Hamburger „Handlungskonzept gegen Jugendgewalt“: „Neun-Säulen-Modell“ (2007)
Eine Studie zur „Struktur und Entwicklung von Jugendgewalt und -delinquenz in Hamburg“ liefert empirische Daten für konkrete Maßnahmen.

Hamburger Abendblatt, 06.11.07, Seite 13, Kurzinfo 3/2008 der Elternkammer Hamburg

„Forderungskatalog“ der Eltern von Winnenden (2009)
„Wir wollen, dass sich etwas ändert in dieser Gesellschaft ...“

Hamburger Abendblatt, 23.03.09, Seite 6

Broschüren zum Thema Gewalt

Die Broschüren sind über das Schulinformationszentrum (SIZ) in der Hamburger Straße 35, 22083 Hamburg, Tel. 428 63-19 30, zu beziehen.

Broschüren / Literatur zum Thema Streitschlichtung / Mediation

Links

Gewaltprävention, Mobbing ... Aktion Kinder- und Jugendschutz: www.akjs-sh.de
Gewaltprävention an Schulen - Integration durch Menschen
von der Schule bis zum Beruf - Regeln! Disziplin! Respekt! www.box-out.de
Angstfrei lernen Verein „Lernen ohne Angst“ (LOA) (LehrerInnengewalt gegen SchülerInnen): www.lernen-ohne-angst.de
Angstfrei lehren (SchülerInnengewalt gegen LehrerInnen, siehe auch oben): www.rpi-loccum.de/pepraev.html
Gewaltprävention ... (Materialien im Bildungsserver) www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=788
Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation (ikm): www.ikm-hamburg.de
ikm arbeitet zusammen mit der Plattform www.opennetworx.org
Friedenspädagogik www.opennetworx.org/toro/resource/html?locale=de#!entity.275
Jugend hilft Jugend Hamburg: www.jugend-hilft-jugend.de
Gesundheit, Gewalt- und Suchtprävention: http://li.hamburg.de/gesundheit-gewalt-suchtpraevention/
www.gewalt-an-schulen.de
www.gewaltkommtnichtindietuete-hamburg.de
www.gewaltschutz-hamburg.de
www.gewaltpraevention-hamburg.de
Nordlicht e.V., Tonndorfer Hauptstr. 151, Tel. 65 38 94 44 www.nordlicht-ev.de
Notruf Hamburg: www.notruf-hamburg.de/soz.html
Respekt!-Youth for Peace: www.respekt-kampagne.de/wozu.html
Suizid-Gefährdung http://jugendschutz.net/
„Starke Kids sind fair“ (gegen Gewalt in Grundschulen) www.agentur-publik.de
Verband Kinder- und Jugendarbeit: www.vkjhh.de
Verein Jugendhilfe: www.jugendhilfe.de
Verein Zweikampfverhalten: „Fair im Sport. Cool im Alltag“ www.zweikampfverhalten.de/idee.htm

 

Literatur zum Thema Gewalt

 

Häusliche Gewalt
Stalking (engl. to stalk sich anpirschen, schleichen)
ist strafbar wegen Nachstellung (Stalking, § 238 StGB)

Hilfe für Stalking-Opfer
Jährlich werden rund 1000 Stalking-Fälle in Hamburg bekannt. Die Dunkelziffer liegt jedoch viel höher. Zumeist sind die Opfer Frauen und Mädchen. Bei den folgenden Vereinen und Institutionen finden sie Hilfe:

Hamburger Abendblatt, 28. März 2008
im Internet http://www.abendblatt.de/daten/2008/03/28/862755.html

 

Siehe auch die Stichwörter
Drogen
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Kindesmisshandlung
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Mobbing
Notfallpläne - Krisenmanagement

 

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