Regionale Schulentwicklungskonferenzen (RSK) in Hamburg

 

September 2008 bis Mai 2009: Regionale Phase,
Die „Regionalen Schulentwicklungskonferenzen“ erarbeiten Vorschläge bzw. Empfehlungen für alle künftigen Schulstandorte in den 22 Hamburger Schulregionen (für Primar-, Stadtteilschulen, Gymnasien).
Die RSKs schaffen so die Voraussetzungen für die Einrichtung des Zwei-Säulen-Modells.

Diese Konferenzen setzen sich zusammen aus: den Schulleitungen, den Lehrer-, Schüler- und ElternvertreterInnen aus den Schulkonferenzen der jeweiligen Region, einem/r Vertreter/in der zuständigen Bezirksamts, dem/r zuständigen Schulaufsichtsbeamten/in und einem/r externen Moderator/in. Den Vorsitz übernehmen Schulaufsicht zusammen mit dem/r Moderatoren/in.
Im Juli 2009 entscheidet die Schulbehörde abschließend über die Schulstandorte.
Mit Beginn des Schuljahres 2010/11 nehmen dann die neuen Primarschulen und Stadtteilschulen ihre Arbeit auf. (Hamburger Abendblatt, 1.7.08, Seite 12)

Mai 2009: Arbeitsergebnisse der Regionalen Schulentwicklungskonferenzen:
Vorgeschlagen wird die Einrichtung von rund 170 Primarschulen, 128 davon an einem Standort, 40 an zwei oder mehreren Standorten. Dies bedeute laut Schulsenatorin Goetsch, dass alle 210 bestehenden Grundschulstandorte erhalten blieben. 20 Primarschule sollen zweizügig geführt werden, grundsätzlich gelte aber Dreizügigkeit. An zwölf Standorten sollen Primarschulklassen in Räumen einer weiterführenden Schule eingerichtet werden, zumeist Gymnasien.
Die neue Schulform Stadtteilschule wird es an 57 Standorten geben, 37 davon gehen aus den bestehenden integrierten Gesamtschulen hervor, die weiteren aus HR-Schulen und den kooperativen Gesamtschulen. 37 Stadtteilschulen erhalten eine eigene Oberstufe. Diese Schulen werden mit Stadtteilschulen ohne Oberstufe kooperieren.
Alle 60 Gymnasial-Standorte bleiben erhalten. (Hamburger Abendblatt, 16./17.5.09. Seite 12)
Ungeachtet von ca. 80% einvernehmlicher Ergebnisse bleibt die Kritik einiger Eltern, darunter auch Gesamtschul-Elternräte, es habe keine „echte (inhaltliche) Mitsprache“ gegeben, zugelassen sei lediglich eine Diskussion innerhalb der von der Schulbehörde vorgegebenen Parameter gewesen.

April 2011: 2. Phase:
Die Konferenzen, dann „Regionale Bildungskonferenzen“ (RBK) genannt, werden zu einer mittleren Steuerungsebene, zu der auch andere regionale Bildungsträger hinzukommen. Dies können zum Beispiel Kitas, Allgemeiner Sozialer Dienst, Jugendmusikschule, Öffentliche Bücherhallen, Sportvereine und Jugendhilfe sein. Ziel ist es, dann für die Region ein Bildungs-Gesamtangebot zu entwickeln, u.a. in Form von so genannten Bildungshäusern.

 

Der online-Blick in die RSKs:
www.hamburg.de/berichte/
www.hamburg.de/rsk/
www.hamburg.de/einzelne-rsks/
www.hamburg.de/daten-schulreform/
Die Datenmappen der Konferenzen sind einzusehen unter
www.hamburg.de/daten-schulreform/868750/datenmappen.html
Die Empfehlungen der RSKs für Schulstandorte sind einzusehen unter
www.hamburg.de/rsk-empfehlungen/
Die Regionalen Bildungskonferenzen (RBK) nehmen ihre Arbeit auf (April 2011).
www.hamburg.de/bsb-pressemitteilungen/nofl/2589828/2010-10-25-bsb-bildungskonfernez.html

 

Regionale Bildungskonferenzen (RBKs und LBKs)

www.hamburg.de/rbk-hamburg-nord/dokumente/

www.hamburg.de/bezirkliche-regionale-bildungskonferenzen/

 

Hotline „Hamburger Schuloffensive“: Tel. (040) 428 99 77 33 (Mo-Fr 10 – 18 Uhr)

 

 

Zurück zur vorigen Seite