Zahlen zum Schulsystem
SchulabgängerInnen - Schulabschlüsse

SchulabgängerInnen nach Art des Abschlusses 1999.
(Absolventen mit Realschulabschluss werden z.T. bei der Hochschulreife nochmals statistisch erfasst. Dadurch kommt es zu über 100% in der Summe.)
Anmerkung: Wenn in einem Land 117% (Baden-Württemberg) und in einem anderen aber 109% (Hamburg) die Gesamtheit der Schülerschaft ausmacht, wird die Sinnhaftigkeit (sprich: der Unsinn) vergleichender Statistik recht eigentlich vor Augen geführt.

Schulabgänger nach Art des Abschlusses 1999
(in % der entsprechenden Geburtsjahrgänge)

 

ohne Hauptschul-abschluss

Hauptschul-abschluss

Realschul-abschluss

Hochschul-
reife

davon

Fachhoch-schulreife

Allgemeine Hochschul-reife

Baden-Württemberg

7,9%

33,3%

47,4%

34,6%

5,2%

29,3%

Bayern

9,2%

43,4%

38,3%

28,7%

9,0%

19,7%

Berlin

13,9%

24,2%

40,9%

36,5%

4,5%

32,0%

Brandenburg

8,4%

18,4%

48,1%

36,2%

5,1%

31,0%

Bremen

10,1%

23,7%

52,3%

41,5%

10,1%

31,3%

Hamburg

12,3%

25,3%

40,5%

49,6%

17,5%

32,1%

Hessen

10,0%

25,8%

49,1%

41,8%

11,8%

30,0%

Mecklenburg-
Vorpommern

10,7%

21,8%

46,7%

29,8%

4,2%

25,7%

Niedersachsen

9,6%

22,6%

59,6%

35,3%

10,0%

25,4%

Nordrhein-Westfalen

6,2%

24,0%

48,9%

44,0%

15,2%

28,8%

Rheinland-Pfalz

9,1%

32,3%

43,9%

33,9%

9,6%

24,3%

Saarland

11,2%

29,5%

43,8%

38,5%

16,5%

22,0%

Sachsen

11,9%

11,9%

51,0%

34,0%

4,1%

29,9%

Sachsen-Anhalt

12,0%

13,8%

56,9%

32,4%

4,5%

27,9%

Schleswig-Holstein

10,6%

35,5%

47,4%

32,5%

7,5%

25,0%

Thüringen

13,5%

18,9%

46,0%

34,8%

4,1%

30,7%

Länderdurchschnitt

9,3%

27,0%

47,7%

36,4%

9,2%

27,2%

Quellen: T-Online, 17. Juni 2002 und BMBF, Grund- und Strukturdaten 2000/2001, Seite 88f.

 

Erfolgreiche Hamburger Schulen:
Die Quote der Schüler und Schülerinnen mit allgemeiner Hochschulreife (Abitur):

2004

2005

2006

2007

2008


31,5%


33,4%


34,8%


36,0%


38,5%

konnte deutlich erhöht werden: Gleichzeitig verringerte sich die Quote der Schulabgänger ohne Abschluss deutlich (siehe unter „Schulabbrecher“). (Hamburger Abendblatt, 18.02.09, Seite 15)
Wenn wir nun noch bedenken, dass die Gymnasien von 52% angemeldeten Kindern eines Jahrgangs nur 28% zum Abitur führen und gleichzeitig Gesamtschulen viele Kinder ohne entsprechende Empfehlung zusätzlich zur Hochschulreife führen, kommen wir nicht umhin zu konstatieren: Es ist keine pädagogische Leistung, Kinder zum Abitur zu bringen, die das sowieso schaffen und vorher alle anderen auszusortieren. Um die vorhandenen Potentiale noch weiter auszuschöpfen, kommen wir an der „Schule für alle“ nicht vorbei.

 

Siehe auch
Abschlüsse
Bildungsbeteiligung
Schulabbrecher

 

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