Stress, Schulstress
< engl. stress Druck, Gewicht, Nachdruck, Anspannung, Betonung, Akzent, engl. to stress betonen, unterstreichen, Nachdruck/Gewicht/den Akzent legen auf < Vulgärlatein strictia < lat. strictus straff, stramm, streng, von stringere straff anziehen, zusammenschnüren
„Kopf- und Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit und Zappeligkeit
[ADS?] – das sind die Folgen von Schulstress, unter
dem viele Kinder leiden. … jedes zweite Kind (ist) von der Schule gestresst … Jedes
neunte Kind steht sogar stark unter Druck … die häufigsten Ursachen für
Schulstress (sind) Leistungsdruck, die Angst vor schlechten Noten, das Gefühl,
von den Lehrern ungerecht behandelt zu werden, und lange Schultage. … Mobbing
ist ebenfalls ein Grund von Schulangst. Meistens tritt es im Alter von elf bis
14 Jahren auf. Jedes achte Kind leidet unter Mobbing und fühlt sich
ausgeschlossen.
Um den Stress zu verhindern, sollen die Eltern auf alle Stress-Signale achten
und mit ihren Kindern darüber sprechen. „Wenn ein Kind sich zurückzieht, ist es
wichtig, dass seine Eltern sich Zeit nehmen, zuhören und ihm das Gefühl geben,
dass sie es ernst nehmen“, sagt der Psychologe York Scheller. Außerdem
empfiehlt er zur Stressvermeidung regelmäßig gesunde Mahlzeiten, feste
Hausaufgabenzeiten, Einschlafrituale und Lob. „Lob, auch für kleine
Fortschritte und Erfolge, stärkt das Selbstvertrauen und gibt Kindern
Gelassenheit“, rät Scheller. Außerdem brauchen Kinder ausreichende Ruhepausen
und gerade die Kleineren genügend Zeit zum Toben. (hplb)“
Hamburger Abendblatt, 12.2.2010, Seite 14
Delfin-Kids – Zentrum für Integrative Kinderschmerztherapie,
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Siehe auch
Burnout