ARGE

Arbeitsgemeinschaft der
Elternräte der Gesamtschulen in Hamburg

 

70.000 demonstrierten am 10. Juni 2002 unter dem Motto "Feuer und Flamme für Bildung" vor dem Hamburger Rathaus gegen Rotstiftpolitik, Kürzungen und Abbau im Bildungsbereich. Wie soll es weitergehen? Wir blicken nach vorn. Mit zwei Handreichungen für Elternräte hat die ARGE Ideen für Aktionen und zur organisatorischen Umsetzung vorgelegt. Jetzt rufen wir die Eltern auf:

Feuer und Flamme für Gesamtschule

Setzt Zeichen und Signale!
Widerstand gegen den Bildungsabbau!

 

Die Schulleiter und Schulleiterinnen der Hamburger Gesamtschulen haben in ihrer Erklärung vom 7. Juni 2002 dargelegt, dass die Gesamtschulen bereits in der letzten Legislaturperiode in unzumutbarer Weise beschnitten wurden. Nach der jetzt geplanten weiteren Wegnahme von 143 Lehrerstellen (oder 10,3%) werden die Gesamtschulen deutlich schlechter gestellt als jede andere Schulform in jedem Bereich. Dieser Einschnitt erfolgt aus rein ideologischen Motiven und ist weder sachlich noch fachlich zu begründen oder zu rechtfertigen.
Gerade haben auch 32 Schulleitungen aus Hamburger Gesamtschulen auf dem Dienstweg schriftlich Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit der Kürzungen angemeldet.
Dabei hat die demokratische Leistungsschule Gesamtschule Wichtiges vorzuweisen:

Wir Eltern haben, als wir unsere Kinder an Gesamtschulen angemeldet haben, mit der Schulbehörde und den Verantwortlichen einen Vertrag abgeschlossen. Pochen wir darauf, dass dieser Vertrag eingehalten wird.
Wer sich nicht bemerkbar macht, wird übersehen. Gesamtschule ist die Schule der Vielfalt. Machen wir uns durch vielfältige Aktivitäten auf uns aufmerksam. Schließt euch kurz und zusammen!

Wenn der Senator nicht beidreht und seinen schulpolitischen Kurs nicht schleunigst ändert,

zeigen wir dieser Bildungspolitik

die rote Karte.

V.i.S.d.P. ARGE-Vorstand : Klaus-Peter Schiebener, im Juni 2002

 

-> Aufruf herunterladen (als doc-Datei - Word-Dokument)

 

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