Neuigkeiten

 

Programm des Hamburger Schulsenators Ties Rabe (SPD):
1. Die Stadtteilschule soll ein Erfolg werden.
2. Ganztagsschulen bauen wir erheblich aus.
3. Statt in Warteschleifen zu landen, sollen Schüler eine Berufsperspektive bekommen.
4. Sonderschüler sollen an Grundschulen, Gymnasien [!] und Stadtteilschulen ordentlich beschult werden.
5. Die Qualität des Unterrichts soll besser werden.
6. Zentral-Abitur.
7. Neues Notensystem für Stadtteilschulen.
8. Änderung der Gymnasial-Empfehlungen.
9. Besserer Unterricht und
10. weniger Frontalunterricht.
(Interview in der Hamburger Morgenpost, zitiert nach: hlz 3-4/2011, Seite 6)

 

„Leitbild Stadtteilschule“
Link zum Stichwort
anklicken.

 

„Haspa Bildungsbarometer 2011“
Eine Befragung von Hamburger Schülern zum Berufsstart
www.haspa.de/bildungsbarometer.

 

Meisterhafte Schülerköche
Hamburger Team kocht Konkurrenz ab
Langenhorn:: Das Team Entega der Fritz-Schumacher-Schule hat das Landesfinale des Erdgaspokals der Schülerköche gewonnen. Damit qualifizierten sich die Nachwuchsköche für den Bundesentscheid in Erfurt. (Hamburger Abendblatt, 02.03.2011, Seite 15)

 

Stadtteilschulen mangelt es an Fachräumen und Lehrpersonen mit Gymnasialausbildung
„Die zentrale Schwierigkeit ist, dass die Schulbehörde relativ wenig Vorarbeit geleistet hat“, sagt Claus Dieter Metzner, Sprecher der Gemeinschaft der Elternräte an Stadtteilschulen (GEST). Noch immer fehlten die Bildungspläne für die neue Schulform. „Viel wichtiger ist aber, dass die neuen Stadtteilschulen große Anlaufschwierigkeiten haben“, sagt Metzner. Die Standorte, die aus Haupt- und Realschulen hervorgegangen seien, seien zum Teil noch nicht ausreichend mit Fachräumen versorgt. Stadtteilschulen mit mehreren Standorten hätten zudem das Problem, dass Schüler und Lehrer „wandern“ müssten, weil zum Beispiel Physiklabore nur an einem Standort eingerichtet werden könnten. Metzner bringt die Problematik auf den Punkt. „Zu Beginn des Schuljahres hat die damalige Schulsenatorin Christa Goetsch gesagt: Für die Stadtteilschulen wird alles besser.“ Jetzt heiße es aus der Behörde, es gebe kein zusätzliches Geld.
Alle Stadtteilschulen setzen auf individuelle Förderung und wollten langfristig Ganztagsschulen werden, sagt Schulsenator Wersich, CDU. Die Schulen, an denen alle Abschlüsse gemacht werden können, legen besonderen Wert auf Berufsorientierung mit dem Lernfeld „Arbeit und Beruf“ ab Klasse 8. Der Unterricht an den Oberstufen ist mit dem an Gymnasien identisch. Probleme gibt es bei der personellen Versorgung. Es gebe einen Run auf Schulen in Stadtmitte, Schulen in Randlage hätten es schwerer, meint Schulleiter Johannes Paustenbach (Stadtteilschule Niendorf). „Lehrer gehen eher an Leuchtturmschulen“, weiß auch GEST-Sprecher Metzner.
Barbara Riekmann, Leitern der Max-Brauer-Schule, fordert ein Anreizsystem. Dass die Schulen Stellen selbst ausschreiben und in Abstimmung mit der Behörde besetzen könnten, sei kein Steuerungsinstrument. Ein erster Schritt sei, an den neuen Standorten zwei zusätzliche A-14-Stellen anzubieten.
(Hamburger Abendblatt, 18.01.11, Seite 11)

Zum gleichen Thema ein Artikel in der Welt-online
„Einführung der Stadtteilschule droht zum Fehlstart zu werden“
www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article12199483/Einfuehrung-der-Stadtteilschule-droht-zum-Fehlstart-zu-werden.html

 

Die Gesamtschule Otto-Hahn-Schule aus Hamburg-Jenfeld
ist eine von 23 Hamburger Pilotschulen, die einen Klimaschutzplan entwerfen und erproben, im Rahmen des bundesweit einmaligen Projektes „Klimaschutz an Schulen“. Die OHS engagiert sich schon seit 1999 für die Umwelt, u.a. mit einer Recycling-Solaranlage. Schon elfmal wurde sie als „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet. Neben Energiesparen setzt sich die Schule auch für Umwelt- und Naturschutz ein. Es gibt eine schuleigene Imkerei.
Nach dem Ende der Pilotphase im Herbst 2010 können sich weitere Schule für das Projekt anmelden, das dann bis Ende 2012 läuft.
(Hamburger Abendblatt, 13.4.10, Seite 13)

 

Die Gesamtschule Julius-Leber-Schule aus Hamburg-Schnelsen
ist Siegerin der Schulfußball-Weltmeisterschaften, die die brandenburgische Oberschule Blankenfelde-Mahlow ausgerichtet hat. Insgesamt 32 Mannschaften mit 300 Spielern aus allen Bundesländern haben sich am Turnier beteiligt und den Spielplan der später stattfindenden Fußball-WM in Südafrika „vor“gespielt. Die Julius-Leber-Schule stand als Südkorea im Spielplan und wurde „Weltmeister“.
(Hamburger Abendblatt, 7.4.10, Seite 11)

 

Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Walddörfer
haben einen Beerdigungsführer für Schüler geschrieben. Grundschüler/innen haben dazu Bilder gemalt. Erklärt werden auf 32 Seiten Begriffe wie „Sarg“, „Beileid“ oder „Urne“ und mit einem Bild erläutert.
Christian Butt (Hrsg.): „Warum steht auf Opas Grab ein Stein?“, Calwer Verlag Stuttgart, 32 Seiten mit Abbildungen, 3,50 €, ISBN 978-3-7668-4124-7
(Hamburger Abendblatt, 19.1.10, Seite 15)

 

 

 

Siehe auch:
Neuigkeiten vergangener Jahre im Archiv der ARGE
Projekte
Veranstaltungstipps und
Interessante Internet-Adressen

 

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