ARGE

Arbeitsgemeinschaft der
Elternräte der Gesamtschulen in Hamburg

 

ARGE Arbeitsgemeinschaft der Elternräte der Gesamtschulen in Hamburg

Hamburg, den 5. Juli 2002

Pressemitteilung

 

Hamburger Senat verabschiedet sich von einer fortschrittlichen AusländerInnenpolitik

Die Arbeitsgemeinschaft der Elternräte der Gesamtschulen in Hamburg (ARGE) verurteilt auf das Schärfste die Abberufung der Hamburger Ausländerbeauftragten Frau Prof. Dr. Ursula Neumann.

Gerade ihre Aktivitäten zum Beispiel im Bereich Integration und Sprachförderung enthalten richtungsweisende Impulse für die Eingliederung von Kindern und Jugendlichen in die Hamburger Schulen und Jugendeinrichtungen.

Ihr jüngst erschienener Bericht und die darin gemachten Vorschläge zeigen Erfolg versprechende Initiativen für die Integration unserer Kinder und Jugendlichen. Diese Arbeit muss durch Frau Neumann fortgesetzt werden. In einer weltoffenen Stadt wie Hamburg werden internationale Reaktionen sicher nicht ausbleiben.

Es darf nicht wahr sein:

Bei einem AusländerInnenanteil von zirka 17% ist Hamburg ohne Ausländerbeauftragte. Das darf und kann so nicht bleiben. Die ARGE fordert die umgehende Rücknahme dieser Fehlentscheidung.

 

Für den ARGE-Vorstand

Lothar Hüneke

 

Siehe Die Ausländerbeauftragte in der ARGE

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