ARGE

Arbeitsgemeinschaft der
Elternräte der Gesamtschulen in Hamburg

 

Deutscher Schulpreis 2006 an eine Grundschule und 4 Gesamtschulen!

 

Aus allen Bundesländern hatten sich 481 Schulen für den Wettbewerb der  Robert-Bosch- und der Heidehof-Stiftung angemeldet – 18 Schulen kamen in die Endauswahl.

Am 11.12.06 wurden in Berlin die 5 besten Schulen durch den Bundespräsidenten ausgezeichnet:

 

Die ARGE gratuliert den ausgezeichneten Schulen ganz herzlich und freut sich besonders, dass hier Schulen ausgewählt wurden, in denen Integration und ein längeres gemeinsames Lernen die Grundlagen der erfolgreichen Arbeit sind. Die Beispiele dieser Schulen sollen viele weitere Schulen ermutigen, neue Wege zu gehen und eigene Unterrichts- und Erziehungskonzepte zu entwickeln. Unterstützt wird dies von der von den Schulpreis- Initiatoren neu gegründeten Schulentwicklungs-Akademie, der die 5 Preisträger jeweils für

3 Jahre angehören werden.

Aber auch das Engagement der Eltern wurde gewürdigt.

 

Aus der Laudatio für die Max Brauer Schule:

„Die Schule lebt und webt in einem Netz von Herkunftskulturen, Lernorten und Kooperationsbeziehungen. Sie hat längst entdeckt und umgesetzt, dass Evaluation hart ankommt, aber auch weiterhilft, dass Elternarbeit belastet, aber auch trägt, Demokratie mühsam ist, aber mündig macht und dass Reform eine Daueraufgabe ist, die Kräfte bindet, aber genauso auch freisetzt. Schule als pädagogische Erfinderwerkstatt - so könnte man die Max Brauer Schule und ihren Geist charakterisieren.“

 

Es bleibt zu hoffen, dass die Auszeichnung auch Auswirkungen auf die Schulpolitik nach sich ziehen wird – in Hamburg und bundesweit – zumal in der Jury mit Prof. Dr. Erich Thies der Generalsekretär der Kultusminister-Konferenz beteiligt war.

Und wenn Frau Senatorin Dinges-Dierig der Schule mit den Worten gratuliert:

„Der Preis ist die Anerkennung für jahrelanges erfolgreiches Arbeiten“, so sieht die ARGE darin auch die Anerkennung für eine Schulform, die Gesamtschule, die diese erfolgreiche Arbeit erst möglich macht.

 

Der ARGE-Vorstand

 

Im Januar 2007

 

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