Projekt "Stabilisierung und Weiterentwicklung von Gesamtschulen durch Lehrerkooperation"

Dieses Projekt hat in der Diskussion um Schulentwicklung und Schulprogrammentwicklung eine Vorreiterrolle gespielt. Nach gesamtschulspezifischen Grundsätzen wird den Hamburger Gesamtschulen Gelegenheit gegeben, sich nicht nach Vorgaben von oben, sondern nach eigenen Bedürfnissen in eigenem Tempo weiterzuentwickeln.

Ein Entwicklungsmodell beschreibt dabei verschiedene Stationen einer Entwicklungsschleife (Lernspirale): Von der
Bestandsaufnahme, über die
Bilanzierung, den
Entwicklungsschritt mit Evaluation bis zur
Verankerung geht es
zur nächsten Schleife. Schulentwicklung wird dabei nicht als ergebnis-, sondern als prozessorientiert beschrieben. Schulprogramme sind immer nur Zwischenergebnisse.

In der Schul-TÜV-Debatte wurde folgendes Modell vorgeschlagen:

  1. Die Schulen analysieren ihre Lage und formulieren in einem Schulprogramm ihre Ziele.
  2. Die Schulen erarbeiten Instrumente und Maßnahmen, mit denen die Ziele erreicht werden sollen.
  3. Die Schule entwickelt Evaluationsinstumente und überprüft die Wirkung der Maßnahmen und das Erreichen der Ziele.
  4. Vereinbarung von Ziel und Leitungsvereinbarungen mit der Schulbehörde
  5. Evaluation durch eine Schulinspektion

Ähnlich ist die pragmatische Methodik nach Seneca (Lucius Annaeus Seneca, der Jüngere, 4 v. Chr. - 65 n. Chr., römischer Philosoph) als dreistufiger Strategiezyklus:
1) Sich Ziele setzen und, falls nötig, in Unterziele aufteilen/zergliedern
2) Begründete Entscheidungen treffen und diese realisieren
3) Die erzielten Veränderungen/Fortschritte kontrollieren (evaluieren) und, falls nötig, korrigierend eingreifen, Anpassungen vornehmen
Der Zyklus beginnt von neuem bei 1).

Die ARGE-Konzeptgruppe unterstützt innerhalb des Projekts Elterngruppen an Gesamtschulen dabei, ihren Beitrag bei der Schulentwicklung zu erarbeiten. Gleichzeitig nimmt sie allgemeine Koordinationsaufgaben im Projekt wahr.

Es sind umfangreiche Unterlagen vorhanden.

 

Kontakt: ARGE-Vorstand
Kontakt: Susanne Gondermann, FAX 45 53 54, E-Mail:  s.gondermann[at]t-online.de

 

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