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ARGE/GEST |
Arbeitsgemeinschaft der Elternräte der Gesamtschulen in Hamburg |
c/o Claus D. Metzner
* claus[at]metzner-hh.de
Hamburg, 27.01.10
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Stellungnahme der ARGE/GEST zur Schulreform
Ist die mit der Änderung des Schulgesetzes verwirklichte Schulreform das, was wir uns gewünscht haben? Nein, denn wir sind nach wie vor für „Eine Schule für Alle“. Wird diese Schulreform die Situation in Hamburg verbessern? Ja! Diese Schulreform ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ein viel zu kurzer zwar, aber immerhin ein Schritt. Da die Hamburger Schulreform bereits ein Kompromiss ist (entstanden aus sehr unterschiedlichen Positionen zweier Parteien), lehnen wir deshalb jede weitere Verwässerung des vorliegenden Konzeptes ab. Was ist uns besonders wichtig? Die Ausstattung der Stadtteilschulen muss mindestens den im Schulgesetz vorgesehenen Vorgaben entsprechen. Wir begrüßen eine bessere Ausstattung der Schulen. Was ist für uns unverzichtbar / indiskutabel? Eine Aufweichung des „Abschulungsverbots“ darf es nicht geben. Wiederholungen sind nicht zulässig.
Wie stehen wir zur derzeitigen Diskussion? Wenn wir den Medien entnehmen, dass der Initiative (WWL) auch eine „verzögerte“ Einrichtung der Primarschule angeboten wurde, können wir uns nur wundern. Wie stellt sich die Koalition dies vor? In Billstedt und Jenfeld gilt die Schulreform ab dem nächsten Schuljahr, in den Elbvororten und in Wohldorf-Ohlstedt in 20 Jahren oder am St. Nimmerleinstag? Wir lehnen jede „Verwässerung“ der Reform sowie das Beharren der WWL-Initiative auf Wiederherstellung des dreigliedrigen Schulsystems (Gymnasium, Gesamtschulen, Stadtteilschulen/HR-Schulen) nachdrücklich ab. Hören wir des Weiteren, dass der Initiative dies nicht ausreicht und diese vielmehr eine Primarschule „nach Wunsch“ fordert, halten wir dagegen:
Jede weitere „Kompromisssucherei“ führt diese Schulreform, diesen ersten Schritt in die richtige Richtung, ad absurdum und schadet unseren Kindern.
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