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IfIGS |
Initiative für den Erhalt der |
Liebe Eltern aus Steilshoop und Umgebung!
Sicherlich haben auch Sie von Plänen einiger Politiker gehört, die aus unserer integrierten Gesamtschule Steilshoop eine kooperative Schule machen wollen. Wir sind Eltern, die dagegen halten und sich für den Erhalt der Integrierten Gesamt- schule Steilshoop (IGS Steilshoop) einsetzen.
Dazu brauchen wir Ihre Mithilfe, vor allem durch Anmeldungen Ihres/r Kindes/r an dieser Schule. Bei Gesprächen mit Eltern aus unserem Stadtteil sind uns immer wieder Vorurteilen begegnet, zu denen wir im Folgenden Stellung nehmen wollen.
Grundsätze einer integrierten Gesamtschule:
Die integrierte Gesamtschule ist eine Schule für alle Kinder. In ihrem Mittelpunkt steht die Förderung von Kindern und Jugendlichen. Sie ist eine demokratische, eine lebendige, eine offene und alternative Schule. Der Schulabschluss Ihres Kindes wird an einer integrierten Gesamtschule so lange wie möglich offen gehalten. An der integrierten Gesamtschule haben SchülerInnen die Möglichkeit, ihren Fähigkeiten und Neigungen nachzugehen, und können ihre Stärken im jeweiligen Fach nutzen. An einer kooperativen Schule werden die Kinder von Anfang an in die bekannten drei Schubladen Hauptschule, Realschule und Gymnasium einsortiert und haben wenig oder gar keine Möglichkeiten, diese zu verlassen.
Vorurteile
zur IGS Steilshoop und die Wirklichkeit:
Vorurteil: "Da wird doch abgezockt und jeder zweite Schüler läuft mit einem Messer ‘rum." "Es wird sich zu wenig um Probleme gekümmert."
Wirklichkeit: Gewalt in der einen oder anderen Form gibt es an allen Hamburger Schulen. Unsere Schule ist darin nicht auffälliger als andere. Und es gibt gezieltes Gegensteuern: ‚Verträge‘ mit Regeln in verschiedenen Klassen, Sprechstunden des Beratungsdienstes, Pausenangebote durch das Haus der Jugend und betreute Junior- und Mittelstufenclubs und, falls notwendig, schalten sich die Schulgremien ein. Im Übrigen sind wir eine Ganztagsschule. In der Mittagspause gibt es natürlich preiswertes Essen in unserer Mensa. Angeboten werden Hausaufgaben- hilfe, Entspannung mit Musik bis zum Selber-Instrumente-Spielen. Das Tierhaus und die Kletterwand sind weitere Möglichkeiten, seinen Neigungen nachzugehen. Und nicht zuletzt: Befragen Sie einmal die SchülerInnen unserer Schule. Deren gute Stimmung zu dieser Schule ist das beste Zeugnis.
Vorurteil: "Mein Kind geht unter in einer solchen Riesenschule mit so vielen Ausländern."
Wirklichkeit: Es stimmt, dass wir keine ganz kleine Schule sind, aber wer uns nach dem Gebäudekomplex beurteilt, übersieht, dass dort weitere Stadtteil- einrichtungen untergebracht sind. Als Spiegelbild des Stadtteils sind natürlich auch viele Kinder mit Elternhäusern aus anderen Ländern bei uns. Als Stadtteilschule ist es uns wichtig, dass sich der Stadtteil auch in der Schule wiederfindet. Dies ist zugleich eine Herausforderung und eine Chance: Die Integration der verschiede- nen Kulturen ist bei uns Programm, denn Bildung ist mehr als nur Mathematik, Deutsch und Englisch. Wo, wenn nicht an dieser Schule, sollen Kinder den Umgang miteinander - und zwar durch alle sozialen Schichten hindurch - lernen? Diese Vielfalt an Erfahrungen sind wichtige Bausteine für das tägliche Leben.
Vorurteil: "Ihr macht es den Kindern zu leicht und euer Abi taugt nichts."
Wirklichkeit: Auch an unserer Schule lernen SchülerInnen nach Lehrplänen für alle Hamburger Gesamtschulen. Anders als in Haupt- oder Realschulen können SchülerInnen bei uns ihren Fähigkeiten und Neigungen nachgehen. In Fächern, in denen sie gut sind, können sie mehr lernen als in der Haupt- oder Realschule. Für SchülerInnen der gymnasialen Oberstufe (also der Klassen 11 und 13 in unserer Schule) können wir, anders als selbst die meisten Gymnasien, ein breites Angebot an Kursen bieten, da unsere gymnasiale Oberstufe mit dem Wirtschaftsgym- nasium im selben Gebäudekomplex zusammenarbeitet. Im Übrigen hat eine Überprüfung der Schulbehörde gerade zu Tage gebracht, dass sich die Prüfungs- anforderungen in den 13. Klassen an Gesamtschulen und Gymnasien nicht unterscheiden.
Wirklichkeit: Ohne ein weiteres Vorurteil zu nennen: Wir sind als Stadtteilschule natürlich eine Schule der kurzen Schulwege; haben es geschafft, dass diese Schule nun mit Millionen renoviert wird und können eine gute Ausstattung etlicher Fachräume präsentieren, insbesondere für die Fächer Informatik und Arbeitslehre.
Kontaktadressen
:Frank Lühmann Tel. 630 17 75 oder
Klaudia Krummreich Tel.631 60 17
Siehe auch Stichwort Steilshoop